3.5 Betriebliches Stoffstrom- und Abfallmanagement

Dr. Gernot Kayser

 

   
 
   
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Die in unterschiedlichen, industriell-gewerblichen Bereichen anfallenden Abfälle werden nachfolgend charakterisiert. Entsprechend der gesetzlichen Vorgabe des Prinzips von Vermeiden-Verwerten- Behandeln werden beispielhaft Möglichkeiten zur Vermeidung, zum Recycling oder zur Entsorgung von Abfällen beschrieben.
Schwerpunktsetzung im Bezug auf die stoffliche Verwertung liegt dabei auf den theoretischen Grundlagen des Recyclings und den naturwissenschaftlich-technischen Grundlagen von Abfallaufbereitungstechniken, insbesondere auf den erforderlichen Trenn- und Aufbereitungstechniken. Diese werden anhand des Aufbaus der Anlagen und ihrer Funktionen beschrieben.
Entsprechend den geltenden rechtlichen Anforderungen muss das Entstehen von Abfällen, soweit technisch machbar und wirtschaftlich zumutbar, vermieden werden. Nicht vermeidbare Abfälle müssen verwertet werden, wobei sowohl eine stoffliche (Recycling) als auch eine energetische (Verbrennung, evtl. Pyrolyse, Vergärung) Verwertung möglich ist. Lediglich Abfälle, deren Verwertung technisch nicht machbar u./o. wirtschaftlich nicht zumutbar ist, dürfen entsorgt werden.
Die energetische Verwertung wird weitgehend am Beispiel der Rostverbrennung behandelt; die biologische Verwertung am Beispiel des Mietenverfahrens, wobei die jeweiligen alternativen Verwertungstechnologien kurz beschrieben werden.
Im Hinblick auf die Entsorgungstechniken werden Aufbau und Betrieb von Deponien unterschiedlicher Klassen fokussiert.