3.4 Betriebliches Wassermanagement

1) In Deutschland erfolgt die Gewinnung von Rohwasser vorrangig durch die Nutzung von:
a) Talsperrenwasser.
b) Grundwasser.
c) Meerwasser.


2) Seit 1975 wird im Abstand von 5 Jahren in Deutschland eine Gewässergütekartierung des Oberflächenwassers (Binnengewässer) vorgenommen bzw. überprüft. Die Einteilung erfolgt in:
a) v3 biologische Güteklassen; den Hauptteil (40. 000 Fluss-km des Gewässernetzes bzw. 55 % des Wassers) befinden sich in der Klasse I - II (sehr geringe Belastung).
b) 5 biologische Güteklassen; den Hauptteil (38. 000 Fluss-km des Gewässernetzes bzw. 51 % des Wassers) befinden sich in der Klasse II - III (deutliche Belastung)..
c) 7 biologische Güteklassen; den Hauptteil (30. 000 Fluss-km des Gewässernetzes bzw. 48 % des Wassers) befinden sich aktuell in der Klasse II (mäßig belastet).


3) Uferfiltration bezeichnet:
a) einen Teil (Ufer) limnischer Ökosysteme als Süßwasserlebensräume vorzugsweise für Insekten und Zoophagen.
b) innerhalb der Gliederung eines Sees das zu sanierende Litoral (Uferzone) im Unterschied zu dem zu sanierenden Profundal (Tiefzone).
c) die Gewinnung von Flusswasser im Uferbereich mittels Brunnen und unter Ausnutzung der Filterwirkung des Bodens.


4) Welche Verfahrensziele (Entsäuerung Enteisung / Enthärtung / Entfernung suspendierter Partikel) gehören zu welchen Verfahrensarten bzw. -prozessen (Flotationsbecken / Entkarbonisierung / pH- Wert- Einstellung durch Verdüsungsanlagen / Oxidation und Ausfällung)?
a) Entsäuerung - pH- Wert- Einstellung durch Verdüsungsanlagen / Enteisung - Oxidation und Ausfällung / Enthärtung - Entkarbonisierung / Entfernung suspendierter Partikel - Flotationsbecken.
b) Entsäuerung - Flotationsbecken / Enteisung - Entkarbonisierung / Enthärtung - Oxidation und Ausfällung / Entfernung suspendierter Partikel - pH- Wert- Einstellung durch Verdüsungsanlagen.
c) Entsäuerung - Entkarbonisierung / Enteisung - Flotationsbecken / Enthärtung - Oxidation und Ausfällung / Entfernung suspendierter Partikel - pH- Wert- Einstellung durch Verdüsungsanlagen.


5) Unter Adsorption versteht man:
a) die Aufnahme von Feuchtigkeit in festen Stoffen bzw. von Gasen in Flüssigkeiten, z.B. CO2 in Mineralwasser.
b) die Aufnahme von Molekülen aus Gasen oder Lösungen an festen Oberflächen (Adsorber, z.B. Aktivkohle).
c) Anreicherungsverfahren, z.B. durch Aufkonzentrationen.


6) Umkehrosmose als Form der Membranfiltration bedeutet, dass:
a) Lösungen unterschiedlicher Konzentration entgegen dem osmotischen Druck getrennt werden (d.h. konzentrierte Lösung wandert zu verdünnter Lösung).
b) Lösungen unterschiedlicher Konzentration entgegen dem osmotischen Druck getrennt werden (d.h. verdünnte Lösung wandert zu konzentrierter Lösung).
c) örtliche Konzentrationsunterschiede innerhalb einer Lösung mit Hilfe einer halbdurchlässigen Trennwand aufgelöst werden.


7) Was ist im Hinblick auf die Abwasserreinigung ein Direkteinleiter und was ein Indirekteinleiter:
a)

der Direkteinleiter leitet sein Abwasser unmittelbar in Oberflächenwasser ein / der Indirekteinleiter leitet in Abwasserbehandlungsanlagen ein.

b) der Direkteinleiter leitet direkt in öffentliche Kläranlagen ein / der Indirekteinleiter leitet in betriebseigene Kläranlagen ein.
c) der Direkteinleiter leitet Schmutzwasser ein / der Indirekteinleiter leitet Niederschlagswasser ein.


8) Welche Verfahren (Fettabscheider / Hoch- bzw. Turmreaktoren / Fällung) gehören zu welcher Abwasserreinigung (mechanisch / biologisch / chemisch- physikalisch)?:
a) mechanisch - Hoch- bzw. Turmreaktor / biologisch - Fällung / chemisch- physikalisch - Fettabscheider.
b) mechanisch - Fettabscheider / biologisch - Hoch- bzw. Turmreaktor / chemisch- physikalisch - Fällung.
c) mechanisch - Fällung / biologisch - Fettabscheider / chemisch- physikalisch - Hoch- bzw. Turmreaktor.



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