3.5 Betriebliches Stoffstrom- und Abfallmanagement

1) Den Hauptanteil am Sonderabfallaufkommen in Deutschland bilden:
a) Abfälle mineralischen Ursprungs.
b) Abfälle von Mineralöl- und Kohleveredelungsprodukten.
c) Säuren, Laugen und Konzentrate.


2) Im Unterschied zu Stoff- und Energiebilanzen sowie zu Ökobilanzen bewerten Produktlinienanalysen zusätzlich:
a) die Umweltverträglichkeit der Inputs und Outputs .
b) ob und inwieweit ein Produkt bestimmte Bedürfnisse umweltverträglich befriedigt.
c) die Umweltauswirkungen während des gesamten Produktlebenszyklus.


3) Die mit ca. 50 % größte, in der Entsorgungswirtschaft Deutschlands eingesetzte, Abfallmenge (ohne überwachungsbedürftige Abfälle) wird: :
a) thermisch behandelt.
b) kompostiert.
c) auf Deponie verbracht.


4) Die höchste Verwertungsquote unter den Verkaufsverpackungen (private Endverbraucher) in Deutschland erreicht mit ca. 85 %:
a) Glas und Weißblech.
b) Aluminium und Kunststoffe.
c) Papier und Flüssigkeitskartons.


5) Die bei der Behandlung organischer Abfälle ablaufenden biochemischen Prozesse sind aerob, wenn sie:
a) als Redoxprozesse Energie freisetzen.
b) unter Anwesenheit von molekularem Sauerstoff ablaufen.
c) unter Abwesenheit von molekularem Sauerstoff ablaufen.


6) Folgende Feuerungsarten setzen folgende mechanische und thermische Abfalleigenschaften voraus:
a) Rostfeuerung - inhomogen, fest und mittlerer Heizwert / Wirbelschichtfeuerung - homogen zerkleinert, fest und alle Heizwerte / Drehrohrfeuerung - inhomogen, pastös, flüssig oder fest und alle Heizwerte.
b) Rostfeuerung - inhomogen, pastös, flüssig oder fest und hohe Heizwerte / Wirbelschichtfeuerung - inhomogen, fest und alle Heizwerte / Drehrohrfeuerung - homogen, zerkleinert, fest und alle Heizwerte.
c) Rostfeuerung - homogen, zerkleinert, fest und alle Heizwerte / Wirbelschichtfeuerung - inhomogen, pastös, flüssig und hohe Heizwerte / Drehrohrfeuerung - homogen, flüssig oder fest und mittlerer Heizwert.


7) Verfahren zur Spaltung von Abfallemulsionen in eine Öl- und eine Wasserphase haben den Nachteil, dass sie:
a)

mit Schlammanfall verbunden sind.

b) nicht universell einsetzbar sind.
c) teure, emulsionsspezifische Spaltmittel benötigen.


8) Bergwerksdeponien und Kavernendeponien unterscheiden sich als Untertagedeponien dadurch, dass:
a) erstere durch eine Kurzzeitdichtung (z.B. Zement) und letztere durch eine Langzeitdichtung (z.B. Salzgestein) verschlossen sind.
b) erstere im Unterschied zu letzteren den Einsatz von tragfähigen Sonderabfällen (z.B. Schlacke und Bauschutt) als Bergversatz gestatten.
c) erstere in stillgelegten Bergwerken und letztere in einer aus dem Fels gebrochenen Kaverne angelegt sind.



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