4.3 Umweltcontrolling und Umweltkennzahlensysteme

1) Controlling gilt in der Betriebswirtschaft als:
a) eine ergebnisorientierte Planung, Steuerung und Überwachung aller Bereiche und Ebenen des Unternehmens.
b) die Wahrnehmung der Überwachungs- bzw. Kontrollfunktion durch die Unternehmensleitung oder eine von ihr beauftragte Controlling- Abteilung.
c) die interne Kontrolle bzw. Revision eines Unternehmens und die sich daran anschließende externe (Pflicht-)Prüfung.


2) Zu den Tätigkeitsfeldern des Umweltcontrollings gehört u.a. auch:
a) die Einführung eines Umweltmanagementsystems.
b) die Erarbeitung, Umsetzung und Kontrolle von Raumordnungsplänen.
c) die Überwachung von Störfallrisiken und der Umweltkostenrechung.


3) Das Ökolgieportfolio als ein Instrument des Umweltcontrolling im strategischen Bereich ermittelt:
a) Effekte der (Umwelt-)Risikominimierung von Unternehmen unter differenzierten Markt- und Standortbedingungen.
b) Geschäftsfelder bzw. Marktsegmente, in denen aufgrund der Umweltfreundlichkeit von Angebot und Nachfrage relative Wettbewerbsvorteile genutzt werden können.
c) die optimale (Produktions-)Faktorkombination unter Berücksichtigung der Umweltverträglichkeit der Faktoren.


4) Die betriebliche Umweltkennzahl "Anteil der Energie aus erneuerbaren Energiequellen am Gesamtenergieverbrauch" ist als relative Inputkennzahl eine:
a) Umweltzustandskennzahl.
b) Umweltintensitätskennzahl.
c) Umweltleistungskennzahl.


5) Die Umweltkennzahl "Spezifische Abfallentsorgungskosten" (Abfallentsorgungskosten pro Produktmenge) ist eine:
a) Umweltkostenkennzahl.
b) Anteilsumweltkennzahl.
c) Intensitätskennzahl.


6) Verhängte Umweltstrafen und Bußgelder sind:
a) als Umweltmanagementkennzahl eine Umweltkostenzahl.
b) als Output- Umweltkennzahl eine Umweltkostenzahl.
c) als Input- Umweltkennzahl eine absolute Umweltkennzahl.


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