ISBN: 3540432663
TITLE: Bericht zur Lage des Eigentums
TOC:

ZIELSETZUNG UND KONZEPTION DER BERICHTE ZUR LAGE DES EIGENTUMS 1
DIE SOZIALE FUNKTION DES EIGENTUMS (CHRISTOPH ENGEL) 9
I. ANLIEGEN 11
1. RECHTSPOLITISCHER ANLASS 11
2. GEFAHREN FR DAS EIGENTUM 13
a) Res extra commercium 13
b) ffentliches Eigentum 15
c) Beschrnkende Primrallokation 16
d) Staatliche Aneignung 16
e) Zwangsweise bertragung auf andere Private 17
f) Verdnnung 17
g) Aufspaltung 18
h) Befristung 19
3. KONZEPTIONELLER ORT DER FUNKTIONSANALYSE 19
a) Politischer Entscheidungsfreiraum? 19
b) Schutz ohne Rcksicht auf Funktion? 21
c) Historisch eingebettete soziale Funktion 23
4. FUNKTION DER FUNKTIONSANALYSE 24
a) Politischer Diskurs 24
b) Juristischer Diskurs 24
5. BEDINGUNGEN DER FUNKTIONSANALYSE 26
a) Fundamentale Relativitt 27
b) Fundamentale Selektivitt 29
c) Unsicherheit 29
d) Vergleichende Analyse 30
e) Inzidenzanalyse 30
6. EIGENTUMSBEGRIFF 31
7. GANG DER UNTERSUCHUNG 32
II. ALLOKATION 33
1. DAS ALLOKATIONSPROBLEM 33
2. DER RATIONALTHEORETISCHE ANALYSERAHMEN 35
3. MARKT VERSUS PLAN 36
a) Einfhrung 36
b) Steuerungsmechanismus 37
c) Treffsicherheit 38
d) Flexibilitt und Robustheit 41
e) Steuerungskosten 42
f) Informationsgewinnung und -Verarbeitung 43
g) Zugriff auf Ressourcen 44
h) Anflligkeit fr verzerrende Eigeninteressen 46
4. EIGENTUM ALS TRAGENDE INSTITUTION EINER MARKTWIRTSCHAFT 47
5. FOLGEN FEHLENDER ODER UNVOLLKOMMENER VERFGUNGSRECHTE 50
6. EIGENTUMSVERSAGEN 51
a) Commons 52
b) Anticommons 53
7. MARKTVERSAGEN 54
8. REALISTISCHERE VERHALTENSMODELLE 55
a) Motivation 55
b) Biases 56
c) Kognition 58
d) Deontik 58
III. ANDERE SOZIALE LEISTUNGEN DES EIGENTUMS 59
1. EVOLUTION 59
2. KONFLIKT 62
3. FREIHEIT 63
4. IDENTITT 66
5. SOZIALISIERUNG 66
6. RECHTSSTAAT 67
7. DEMOKRATIE 68
8. STAATLICHKEIT 69
IV. SOZIALE DYSFUNKTION VON EIGENTUM? 70
1. VERTEILUNG 70
2. UNVERUERLICHKEIT 72
3. FAIRNESS UND ETHIK 73
4. PRFERENZEN FR INSTITUTIONEN 74
5. KOEXISTENZ FUNDAMENTAL UNVEREINBARER NORMATIVER POSITIONEN 75
V. MANAGEMENT VON VERFGUNGSRECHTEN OHNE RECHT 76
1. MECHANISMEN 76
2. BEWERTUNG 78
VI. ABSOLUTES ODER RELATIVES EIGENTUM? 81
1. EINLEITUNG 81
2. PRAXIS 81
3. ANALYTISCHE EINORDNUNG 82
4. SOZIALE FUNKTION VON ABSOLUTEM EIGENTUM 83
a) Allokation, 83
b) Anticommons-Problem 85
c) Wettbewerb 85
d) Hege 87
e) Verteilung 88
f) Psychologische Vorzge 88
g) Evolution 89
h) Konflikt 89
i) Freiheit 90
j) Identitt 91
k) Sozialisierung 91
l)Rechtsstaat 91
m) Demokratie 92
5. SOZIALER NUTZEN VON RELATIVEM EIGENTUM 92
a) Przisere Verfgungsrechte 92
b) Aufspaltung der Verfgungsrechte als Regulierungsinstrument 93
c) Evolution 93
d) Verteilung 94
e) Staatliche Steuerung 95
6. ZIELE EINER EIGENTUMSPOLITIK 95
LITERATUR 97
ENTWICKLUNGSLINIEN DES
VERFASSUNGSRECHTLICHEN EIGENTUMSSCHUTZES IN DEUTSCHLAND 1949 - 2001 (OTTO DEPENHEUER) 109
I. 50 JAHRE GRUNDGESETZLICHE EIGENTUMSGARANTIE: DIMENSIONEN EINER BILANZIERUNG 111
II. DIE HISTORISCHE UND NORMATIVE AUSGANGSLAGE 114
1. GRUNDSATZENTSCHEIDUNG FR DAS PRIVATEIGENTUM 114
2. ART. 14 GG ALS GARANT DER SOZIALEN MARKTWIRTSCHAFT 118
III. EIGENTUM ZWISCHEN VERFASSUNGSRECHTLICHER GARANTIE UND VERFASSUNGSGERICHTLICHER PRAXIS 120
1. DIE AUTORITT DES BUNDESVERFASSUNGSGERICHTS 120
2. VERFASSUNGSGERICHTLICHE SOUVERNITT BER DEN EIGENTUMSBEGRIFF 123
a) Verfgungsbefugnis 124
b) Funktionalisierung des Eigentum 126
aa) Sozialversicherungsrechtliche Ansprche 126
bb) Der Mieter als Eigentmer 128
c) Schwchung der Schutzwirkung der Eigentumsgarantie 131
d) Auflsung der Einheitlichkeit des Eigentums 134
e) Aufgabe der rechtsstaatlichen Struktur der Eigentumsgarantie 135
f) Karlsruher Sprachverwirrung 136
IV. DER GRUND DER EIGENTUMSGARANTIE 139
1. EIGENTUM UND FREIHEIT 140
2. BESTANDSSCHUTZ VOR WERTERSATZ 143
3. FRAGWRDIGE TENDENZEN IN RICHTUNG AUF FUNKTIONALEN EIGENTUMSSCHUTZ 144
V. VERFASSUNGSSTAATLICHE STRUKTURVORAUSSETZUNGEN DES EIGENTUMSSCHUTZES 147
1. BEREITSTELLUNG VON PRIVATEN RECHTSPOSITIONEN 147
2. BEREITSTELLUNG EINER FUNKTIONSFHIGEN PRIVATRECHTSORDNUNG 149
3. STAATLICHE SORGE UM FAKTISCHE NUTZUNGSMGLICHKEITEN 151
4. STABILES WHRUNGSSYSTEM 153
VI. GRUNDLAGEN 153
1. SCHUTZPFLICHTEN IN BEZUG AUF DAS EIGENTUM 153
a) Schutz des Rechts 153
b) Schutz der Umwelt 154
c) Schutz der Idee des Eigentums 155
2. RECHTSSTAATLICHE STRUKTUR 155
a) Bedeutung der Frage 156
b) Rechtsgeprgtheit des Eigentums 157
c) Eigentumsgrundrechtliches Paradoxon: Eigentum nach Gesetz 158
d) Tiefendimension: abstraktes oder konkretes Eigentum 160
e) Eigentum als konkrete, pflichtgebundene Rechtsposition 160
f) Eigentum als konkrete Berechtigung 162
g) Immanente Widersprche des pflichtigen Eigentumsbegriffs 163
h) Der abstrakte Verfassungsbegriff des Eigentums 166
i) Dogmatische Konsequenzen 168
VII. EIGENTUMSBEGRIFF 170
1. VORBEMERKUNG 170
2. SACHEIGENTUM ALS KONTROLLMASTAB 170
3. EINZELNE GESCHTZTE RECHTSPOSITIONEN 171
a) Grundeigentum 171
b) Vermgenswerte ffentlich-rechtliche Positionen 173
4. BETRIEBSEIGENTUM 178
5. EIGENTUM AM UNTERNEHMEN UND ANTEILSEIGENTUM 182
6. EIGENTUM AN KRPERTEILEN 183
7. IMMATERIALGTERRECHTE 184
8. OBLIGATORISCHE RECHTE UND BESITZ 186
VIII. SYSTEM DER EIGENTUMSBESCHRNKUNGEN 187
1. STUFEN EIGENTUMSRELEVANTER RECHTLICHER REGELUNGEN 187
2. VERFASSUNGSERWARTUNG: "EIGENTUM VERPFLICHTET" 189
3. GESETZLICHE INHALTS- UND SCHRANKENBESTIMMUNG 191
4. ENTEIGNUNG 191
5. ABGRENZUNGSPROBLEME 192
6. EIGENTUMSRELEVANTE REGELUNGEN UND FINANZIELLER AUSGLEICH 194
a) Integrittsschutz vor Ausgleich 194
b) Enteignungsentschdigung 196
c) Ausgleichspflichtigen Sozialbindung 201
d) Sonstige finanzielle Leistungen 206
IX. MATERIELLER AUSGLEICH VON EIGENTMER- UND GEMEINWOHLINTERESSEN 207
1. GRUNDSATZ 207
2. ALLGEMEINE REGELUNGSSCHRANKEN 207
a) Gesetzmigkeitsprinzip 208
b) Wohl der Allgemeinheit 209
c) Verhltnismigkeitsprinzip 209
d) Prinzip des Vertrauensschutzes 211
X. RESUMEE 213
EIGENTUMSSCHUTZ IN EUROPA UND IM WIRTSCHAFTSVLKERRECHT (THOMAS VON DANWITZ) 215
I. DER EIGENTUMSSCHUTZ NACH ART. 1 DES ERSTEN ZUSATZPROTOKOLLS ZUR EMRK 219
1. DIE ENTSTEHUNGSGESCHICHTE DES ART. 1 DES ERSTEN ZUSATZPROTOKOLLS ZUR EMRK 220
2.DER EIGENTUMSBEGRIFF DES ART. 1 1.ZP ZUR EMRK 222
a) Die Definition des Eigentums in der Rechtsprechung des EGMR 222
b) Der vlkerrechtliche Eigentumsbegriff 223
c) Die Kriterien des Eigentumsbegriffs in der Straburger Rechtsprechung 224
3. DIE EINZELNEN GESCHTZTEN RECHTSPOSITIONEN 225
a) Geschtzte Eigentumspositionen basierend auf privatrechtlichen Regelungen 226
aa) Mobilien und Immobilien 226
bb) Beschrnkte dingliche Sachenrechte 226
cc) Schuldrechtliche Positionen 227
dd) Wohlerworbene Rechte 228
ee) Gesellschaftsanteile 229
ff) Immaterialgterrecht 230
gg) Erbrecht 230
hh) Goodwill/Recht am Untemehmen/Schutz von "economic interests" 231
ii) Vermgen 233
b) Ansprche aufgrund ffentlichen Rechts 234
aa) Ansprche auf sozialstaatliche Leistungen 234
bb) Sonstige ffentlich-rechtliche Ansprche 236
c) Zusammenfassung 237
4. EINGRIFFE IN DAS EIGENTUMSRECHT 237
a) Der Eigentumsentzug 239
aa) Formelle Enteignungen 239
bb) De facto-Enteignungen 240
b) Manahmen zur Nutzungsregelung i.S. von Art. 1 Abs. 2 1.ZP 243
aa) Anwendungsflle 244
bb) Kriterien fr die Anwendbarkeit von Abs. 2 245
cc) Spezialnorm fr Steuern, Abgaben und Geldstrafen 246
c) "Sonstige" Eingriffe i.S.v. Art. 1 Abs. 1 Satz 1 des 1.ZP 247
aa) Der Fall Sporrong und Lnnroth 247
bb) Anwendungsflle 248
cc) Wrdigung 248
5. DIE RECHTFERTIGUNGSVORAUSSETZUNGEN FR EINEN STAATLICHEN EINGRIFF 250
a) Rechtfertigungsvoraussetzungen im Wortlaut von Art. 1 1.ZP 250
aa) Das Erfordernis des ffentlichen bzw. des Allgemeininteresses 250
bb) Das Gesetzmigkeits- bzw. Legalittsprinzip 251
b) Die Verhltnismigkeit als ungeschriebene Rechtfertigungsvoraussetzung 253
c) Folgen des Eigentumseingriffs, insbesondere die Entschdigungspflicht aufgrund des Eigentumsentzugs 254
aa) Die allgemeinen Grundstze des Vlkerrechts als Grundlage einer Entschdigungspflicht 255
bb) Die allgemeine Entschdigungspflicht aufgrund des Verhltnismigkeitsgrundsatzes 256
cc) Die Hhe der Enteignungsentschdigung 256
6. ZUSAMMENFASSUNG UND BEWERTUNG 258
II. DER SCHUTZ DES EIGENTUMS IM RECHT DER EUROPISCHEN UNION 260
1. ENTWICKLUNG UND STRUKTUR DES GRUNDRECHTSSCHUTZES AUF DER EBENE DER EU 260
2. DER EIGENTUMSBEGRIFF DES GEMEINSCHAFTSRECHTS 261
a) Der Eigentumsbegriff in der Rechtsprechung des EuGH 261
b) Einzelne Eigentumspositionen 262
aa) Mobilien und Immobilien 262
bb) Privatrechtliche Ansprche 262
cc) Geistiges und kommerzielles Eigentum 263
dd) Schutz des Unternehmens 264
ee) ffentlichrechtliche Berechtigungen 266
(1) Gemeinschaftsrechtlich eingerumte Rechtspositionen 266
(2) Sozialversicherungsansprche 267
ff) Vermgen 268
c) Zusammenfassung 268
3. EINGRIFFE IN DAS GEMEINSCHAFTSRECHTLICHE EIGENTUMSRECHT 269
a) Allgemeines 269
b) Nutzungsbeschrnkungen 269
c) Eigentumsentziehungen und ihre Abgrenzung zu Ausbungsbeschrnkungen 270
aa) Grundstzlich formales Verstndnis von der Eigentumsentziehung 270
bb) Unionsrechtliche Kompetenz zur Enteignung? 271
d) Mittelbare Eigentumsbeeintrchtigungen 272
4. RECHTFERTIGUNG VON EINGRIFFEN IN DIE GEMEINSCHAFTSRECHTLICHE EIGENTUMSGARANTIE 272
a) Anforderungen an Eigentumsentziehungen 273
b) Anforderungen an Ausbungsregelungen 273
aa) Gesetzesvorbehalt 274
bb) Der "Schrankenvorbehalt" des EuGH 274
cc) Verfolgung eines Gemeinwohlziels 275
dd) Verhltnismigkeit 275
ee) Wesensgehaltsgarantie 279
ff) Zusammenfassung und Bewertung der Schrankensystematik des EuGH 279
5. ZUSAMMENFASSUNG: GRUNDRECHTLICHER EIGENTUMSSCHUTZ IN DER EUROPISCHEN UNION 280
III. DER SCHUTZ VON EIGENTUMSRECHTEN IM WIRTSCHAFTSVLKERRECHT 282
1. DER EIGENTUMSBEGRIFF DES ALLGEMEINEN VLKERRECHTS 282
2. DAS TRIPS-ABKOMMEN IM SYSTEM DER WTO 283
a) Geistiges Eigentum und GATT 283
aa) Die wachsende kommerzielle Bedeutung des geistigen Eigentums 283
bb) Die Mngel der bestehenden Konventionen 283
b) Das Abkommen ber TRIPS 284
aa) Allgemeines 284
bb) Allgemeine Bestimmungen und Grundstze des TRIPs-Abkommens 285
(1) Inlnderbehandlung 286
(2) Meistbegnstigung 286
(3) Mindestschutz 287
cc) Urheberrecht und verwandte Schutzrechte 287
(1) Der allgemeine Urheberrechtsgrundsatz 287
(2) Computerprogramme und Datensammlungen 288
(3) Vermietrechte 289
(4) Verwandte Schutzrechte 289
(5) Beschrnkungen und Ausnahmen zum Urheberrecht 291
dd) Marken 291
(1) Gegenstand des Schutzes 292
(2) Rechte aus der Marke 292
(3) Ausnahmen 293
ee) Geographische Angaben 294
(1) Problematik des internationalen Schutzes geographischer Angaben 294
(2) Schutz geographischer Angaben im TRIPS-Abkommen 295
(3) Ausnahmen 297
ff) Gewerbliche Muster 297
(1) Spezifischer Schutz gewerblicher Muster im TRIPS-Abkommen 297
(2) Schutzvoraussetzungen 298
(3) Verbotsrechte, Ausnahmen und Schutzdauer 298
gg) Patente 299
(1) Patentfhigkeit 299
(2) Rechte aus dem Patent 300
(3) Ausnahmen von den Rechten aus dem Patent 300
(4) Sonstige Benutzung ohne Erlaubnis des Rechtsinhabers 300
hh) Sonstige Rechte am geistigen Eigentum 301
(1) Layout-Designs integrierter Schaltkreise 301
(2) Schutz vertraulicher Informationen 302
(3) Bekmpfung wettbewerbswidriger Praktiken in vertraglichen Lizenzen 302
3. DURCHSETZUNG DER RECHTE AM GEISTIGEN EIGENTUM 303
a) Allgemeine Verpflichtungen 303
b) Verhtung und Beilegung von Streitigkeiten 304
aa) Die Regelung im TRIPs-Abkommen 305
bb) Das WTO-Streitbeilegungsverfahren 306
cc) Bewertung des WTO-Streitschlichtungsverfahrens 308
4. DIE UNMITTELBARE ANWENDBARKEIT UND EINKLAGBARKEIT DER WTO/TRIPs-NORMEN 310
a) Terminologische Unterscheidungen 310
b) Die unmittelbare Anwendbarkeit der TRIPs-Normen, insbesondere im Europischen Gemeinschaftsrecht 311
aa) Die Rechtsprechung des EuGH zur unmittelbaren Anwendbarkeit der Vorschriften des GATT 1947 311
bb) Der "neue" Begrndungsansatz des EuGH zum GATT 1994 312
cc) Insbesondere zur fehlenden Einklagbarkeit der Bestimmungen des TRIPS-Abkommens 314
dd) Ausblick 315
5. ZUSAMMENFASSUNG: SCHUTZ DER IMMATERIALGTERRECHTE IM WIRTSCHAFTVLKERRECHT 317
AUTORENVERZEICHNIS 319
END
