ISBN: 3540000259
TITLE: Embryonenschutz
AUTHOR: Hamann
TOC:

Kapitel 1 Embryonenforschung als internationales und nationales Rechtsproblem
1. Abschnitt: Einleitung und Gang der Untersuchung 1
2. Abschnitt: Deutschland und das EMR Biomedizin 4
A. Die dem EMR Biomedizin zu Grunde liegende Regelungstechnik 4
B. Bestimmungen des EMR Biomedizin zum Embryonenschutz 5
I. Aktivitten des Europarates auf dem Gebiet der Bioethik und des Embryonenschutzes vor Schaffung des EMR Biomedizin 5
II. Entstehungsgeschichte der Bestimmungen des EMR Biomedizin zum Embryonenschutz 7
III. Bewertung des durch das EMR Biomedizin erreichten Schutzniveaus 10
1. Kein Verbot der verbrauchenden Embryonenforschung 10
2. Formelkompromi statt substantieller Einigung 12
3. Symbolischer Charakter des Verbots der Erzeugung von Forschungsembryonen 13
4. Keine menschenrechtliche Dimension des Embryonenschutzes 13
IV. Zusatzprotokolle zum EMR Biomedizin 15
1. Zusatzprotokoll ber das Verbot des Klonens menschlicher Lebewesen 15
2. Geplantes Zusatzprotokoll zum Schutz von Embryonen und Ften 17
3. Zusatzprotokoll ber die biomedizinische Forschung 17
V. Zwischenergebnis 18
C. Die Diskussion ber das EMR Biomedizin in Deutschland 18
D. Zusammenfassung 20
3. Abschnitt: Deutschlands Positionsbestimmung im Umgang mit der embryonalen Stammzellenforschung als neuem Anwendungsfeld der Embryonenforschung 21
Kapitel 2 Der Rechtsrahmen fr die Bestimmung des Schutzniveaus fr Embryonen
1. Abschnitt: Universelles Vlkerrecht 25
A. Recht auf Leben 25
I. Allgemeine Erklrung der Menschenrechte vom 10.12.1948 25
II. Internationaler Pakt ber brgerliche und politische Rechte vom 19.12.1966 27
1. Entstehungsgeschichte 27
2. Entscheidungen des Menschenrechtsausschusses 28
III. bereinkommen ber die Rechte des Kindes vom 20.11.1989 29
IV. Allgemeine Erklrung ber das menschliche Genom und Menschenrechte der UNESCO vom 11.11.1997 32
V. Zwischenergebnis 33
B. Menschenwrde 34
I. Menschenwrde im modernen Vlkerrecht 34
II. Entstehungsgeschichtlicher Hintergrund 37
III. Funktionen der Menschenwrde im Vlkerrecht 38
1. Quelle der Menschenrechte 38
2. Ziel der Menschenrechte 39
3. Eigenes Menschenrecht oder objektivrechtliches Prinzip der Menschenrechtsordnung? 39
4. Konkretisierung der Menschenwrde in Bezug auf den Embryonenschutz 42
IV. Zwischenergebnis 45
C. Forschungsfreiheit 46
I. Forschungsfreiheit im Vlkerrecht 46
II. Forschungsfreiheit als Menschenrecht 46
1. Art. 27 AEMR/Art. 15 Abs. 1 IPWSKR 47
2. Art. 15 Abs. 3 IPWSKR 47
3. Art. 13 IPWSKR 48
4. Vertiefung der Forschungsfreiheit durch Soft Law 48
a) Empfehlung zur Stellung der wissenschaftlichen Forscher der UNESCO vom 23.1 1.1974 48
b) Empfehlung zur Stellung des Lehrpersonals im hheren Bildungswesen der UNESCO vom 11.11.1997 49
c) Allgemeine Erklrung ber das menschliche Genom und Menschenrechte der UNESCO vom 11.11.1997 50
d) Deklaration ber Wissenschaft und die Verwendung wissen-schaftlichen Wissens der Weltwissenschaftskonferenz von Budapest vom 16.11.1999 51
e ) Exkurs: Aktivitten auf NGO-Ebene 51
III. Einzelfragen zur Forschungsfreiheit 52
1. Dogmatische Verankerung und personaler Schutzbereich 52
2. Sachlicher Schutzbereich 54
IV. Begrenzungen der Forschungsfreiheit 55
V. Zwischenergebnis 55
D. Zusammenfassung 56
2. Abschnitt: Regionaler Menschenrechtsschutz in Europa (EMRK) 57
A. Recht auf Leben 57
I. Entstehungsgeschichte von Art. 2 EMRK 57
II. Judikatur der Europischen Kommission fr Menschenrechte und des Europischen Gerichtshofs fr Menschenrechte 58
1. Brggemann und Scheuten gegen Bundesrepublik Deutschland 58
2. Paton gegen Vereinigtes Knigreich 58
3. H. gegen Norwegen 59
4. Open Door und Dublin Well Woman gegen Irland 60
III. Zwischenergebnis 60
B. Menschenwrde 61
I. Menschenwrde in der EMRK 61
II. Menschenwrde im EMR Biomedizin 63
III. Zwischenergebnis 64
C. Forschungsfreiheit 64
D. Verbrauchende Embryonenforschung und EMRK 66
I. Inhaltliche Offenheit der Rechtsprechung 66
1. Vager Charakter der Rechtsprechung der Straburger Organe zu Art. 2 EMRK 66
2. Evolutive Auslegung der EMRK durch den EGMR 66
II. Derzeit fehlende Basis fr die Fruchtbarmachung einer rechtsvergleichenden Auslegung 67
III. Ermessensspielraum der Vertragsstaaten 68
IV. Zwischenergebnis 68
E. Zusammenfassung 69
3. Abschnitt: Deutsches Verfassungsrecht 70
A. Menschenwrde 70
I. Art. 1 Abs. 1 Satz 1 GG als Kern der verfassungsrechtlichen Debatte um die Biomedizin in Deutschland 70
II. Definitionsanstze zur Bestimmung des Inhalts der Menschenwrde 71
1. Positive Definitionsanstze 71
a ) Werttheoretischer Ansatz 71
b) Leistungstheoretischer Ansatz 73
2. Negativdefinition und Objektformel 73
III. Verfassungsmigkeit der verbrauchenden Embryonenforschung auf Basis der herrschenden Objektformel 75
1. Verkopplung von Menschenwrde und Recht auf Leben: Die Definition der menschenwrdeverletzenden Handlung als Problem 75
a) Erffnung des personalen Schutzbereichs 75
b) Anwendung der Negativdefinition der Menschenwrde auf die Forschung am Embryo 77
aa) Mangelnde Einschlgigkeit konsentierter Verletzungstatbestnde 77
bb) Eingriff in das Lebensrecht als Wtirdeverletzung 78
cc) Anwendung der Objektformel 78
c) Unzulnglichkeiten der Anwendung der Objektformel auf Fragen der Embryonenforschung 80
aa) Wertungswidersprche bei Annahme eines absoluten Schutzes des Embryos 80
bb) Begriffliche Offenheit der Objektformel als Gefahr ihrer Vereinnahmung 80
cc) Absolutheitsanspruch der Menschenwrde als Tabu gesellschaftlichen Diskurses 81
dd) Schwchung der Konsensfunktion der Menschenwrde 82
2. Entkopplung von Menschenwrde und Recht auf Leben: Die berwindung der Einschlgigkeit des Grundrechts auf Achtung der Menschenwrde und die Einschrnkbarkeit des Rechts auf Leben als Problem 82
a) Alleinige Beurteilung der verbrauchenden Embryonenforschung am Mastab des Art. 2 Abs. 2 GG 82
b) Abgestufter Lebensschutz als Argument fr die Zulssigkeit der verbrauchenden Embryonenforschung 84
c) Unzulnglichkeiten von Entkopplungsansatz und gestuftem Lebensschutz 85
aa) Unzulnglichkeiten der Konkurrenzbetrachtung 85
bb) Verallgemeinerungsfhigkeit der Rechtsprechung zum Schwangerschaftsabbruch im Hinblick auf einen abgestuften Lebensschutz bei der Embryonenforschung 86
cc) Menschenrechtsgedanke als Grenze von Abstufungen beim Lebensschutz 88
3. Zwischenergebnis 90
IV. Der Beginn individuellen Lebens im Sinne von Art. 1 Abs. 1 Satz 1 und Art. 2 Abs. 2 Satz 1 GG als Schlssel zur Anwendbarkeit der Grundrechte auf Achtung der Menschenwrde und des Rechts auf Leben 90
1. Der Beginn individuellen menschlichen Lebens als zentrale Fragestellung 90
2. Kritische Betrachtung des Befruchtungszeitpunktes 93
a) Embryologische Kritik einer rein genetischen Definition von Individualitt 93
b) Molekularbiologische Zweifel an einer Fixierung auf die Befruchtung 94
c) Individualitt und Zwillingsbildung 96
d) Individualitt im Lichte der Klonierungstechnik 97
e) Befruchtung und kontinuierlicher Entwicklungsproze 98
f) Entwicklung und Potentialitt 99
3. Neubestimmung des Beginns individuellen menschlichen Lebens im verfassungsrechtlichen Sinn 101
4. Zwischenergebnis 103
V. Zusammenfassung 103
B. Recht auf Leben 104
C. Forschungsfreiheit 105
I. Bedeutung der Forschungsfreiheit im Kontext der Embryonenforschung 105
II. Schutzbereich der Forschungsfreiheit 105
1. Bestimmung des Schutzbereichs 105
2. Einschrnkung durch schutzbereichslimitierende Anstze 107
a) Inanspruchnahme der Rechtsgter Dritter als nicht vom Schutzbereich erfate Ttigkeiten 107
b) Trennung zwischen Werk- und Wirkbereich 107
c) Ethische Limitierungen der Forschungsfreiheit 108
d) Festhalten am weiten Schutzbereich 108
III. Schranken der Forschungsfreiheit 109
1. Wissenschaftsfreiheit als schrankenlos gewhrtes Grundrecht 109
2. Beschrnkung durch die Schrankentrias der allgemeinen Handlungsfreiheit 109
3. Beschrnkung durch die Schranken der Meinungsfreiheit 110
4. Beschrnkung durch verfassungsimmanente Schranken 110
a) Verfassungsimmanente Schranken als Mitte1 zur Beschrnkung vorbehaltloser Grundrechte 110
b) Embryonenschutz als Rechtsgut von Verfassungsrang 111
aa) Bestimmung und Funktion der Rechtsgter von Verfassungsrang 111
bb) Ableitung aus der Kompetenznorm des Art. 74 Abs. 1 Nr. 26 GG 113
cc) Ableitung aus der Menschenwrde (Selbstentwrdigung durch Embryonenforschung) 113
dd) Ableitung aus dem verfassungsimmanenten Prinzip der Forschungsverantwortung 114
IV. Zwischenergebnis 117
D. Herstellung praktischer Konkordanz zwischen dem Grundrecht der Forschungsfreiheit und dem Verfassungsrechtsgut des Embryonenschutzes 117
I. Verfassungsrechtliche Determination im Zeichen technischen Fortschritts und gesellschafllichen Wandels 117
II. Einzelfallorientierte Abwgung 119
1. berzhlige Embryonen 119
2. Erzeugung von Forschungsembryonen 121
3. Therapeutisches Klonen 121
III. Zwischenergebnis 122
E. Zusammenfassung 123
Kapitel 3 Einzelstaatliche Regelungsmodelle zur Embryonenforschung
1. Abschnitt: USA als liberales Regelungsmodell 125
A. Verfassungsrechtliche Vorgaben 125
I. Schutz des Lebens 125
1. Leitentscheidungen zur Abtreibung 125
2. Keine Grundrechtsposition des ungeborenen Lebens aus dem vierzehnten Zusatzartikel 129
3. Keine Schutzpflicht des Staates fr das ungeborene Leben 129
4. Bedeutung der Rechtsprechung fr die Biomedizin 130
II. Menschenwrde 131
1. Kein expliziter Schutz durch die Verfassung 131
2. Rechtsprechung des Obersten Bundesgerichts 131
3. Menschenwrde als Verfassungswert begrenzter Reichweite 134
III. Forschungsfreiheit 135
1. Schweigen von Verfassung und Oberstem Bundesgericht zur Forschungsfreiheit 135
2. Schutz der Forschungsfreiheit durch den ersten Zusatzartikel 136
a) Meinungsfreiheit als einschlgiges Grundrecht 136
b) Verfassungsgeschichtliche Argumentation 137
c) Wissenschaftliches Experimentieren als Meinungsuerung 138
d) Wissenschaftliches Experimentieren als notwendige Vorstufe zur Meinungsuerung 139
3. Rechtfertigung von Eingriffen in die Ttigkeit von Wissenschaftlern 141
a) Anwendung eines strengen Rechtfertigungsmastabs ("strict scrutiny") 141
b) Anwendung eines mittleren Rechtfertigungsmastabs ("O'Brien test") 141
c) Anwendung eines einfachen Rechtfertigungsmastabs ("rational basis test") 143
d) Allgemeine Erfordernisse der Due Process Klausel 143
4. Schutz der Forschungsfreiheit als offene Verfassungsfrage 144
IV. Zwischenergebnis 144
B. Gesetzlicher Rahmen 145
I. Ebene der Bundesstaaten 145
1. Kein einheitliches Regelungskonzept 145
2. berblick verschiedener Regelungsanstze der Bundesstaaten 146
a) Verzicht auf Regelungen zum Embryonenschutz 146
b) Verbot der Forschung an abgetriebenen Ften bei gleichzeitiger Nicht-Regelung des Umgangs mit Embryonen 146
c) Verbot von Forschung an Embryonen bei gleichzeitig erlaubter Forschung mit abgetriebenen Ften 147
d) Gnzliches Verbot von Forschung an Embryonen und abgetriebenen Ften 148
II. Ebene des Bundes 148
1. Keine spezielle Gesetzgebung des Bundes zur Embryonenforschung 148
2. Einflunahme ber die Forschungsfrderung des Bundes 148
a) Forderauflagen als Mittel staatlicher Einflunahme 148
b) Frderung der Embryonenforschung 150
aa) 70er Jahre bis 1993: EAB-Zustimmungspflicht und faktisches Moratorium 150
bb) Seit 1993: Finanzierungssperre durch die Haushalts-gesetzgebung des US-Kongresses 150
III. Zwischenergebnis 152
C. Diskussion um embryonale Stammzellen in den USA 152
I. Raab-Memorandum als Schlssel zur ffentlichen Frderung von Forschungsprojekten mit bereits erzeugten embryonalen Stammzellen 152
II. Bericht der nationalen Bioethik-Kommission NBAC zur Stamm-zellenforschung 153
1. Aufgabe, Zusammensetzung und Funktion der "National Bioethics Advisory Commission" (NBAC) 153
2. Kommissionsbericht zur Stammzellenforschung 155
III. Frderrichtlinien der National Institutes of Health vom August 2000 157
IV. Neuausrichtung durch die Bush-Administration 158
1. Die Frderentscheidung des US-Prsidenten vom 9.8.2001 158
2. Kritikpunkte an der Frderentscheidung des US-Prsidenten vom 9.8.2001 160
a) Ausreichende Verfgbarkeit von Stammzellen 160
b) Verwendungsfhigkeit fr Therapien 161
c) Mangelnde Kontrolle ber den privaten Sektor 162
d) Langfristig Verschrfung der Trennung zwischen ffentlichem und privatem Sektor 163
V. Zwischenergebnis 164
D. Zusammenfassung 164
2. Abschnitt: Frankreich als Modell mittlerer Regelungsdichte 166
A. Verfassungsrechtliche Vorgaben 166
I. Recht auf Leben 166
II. Menschenwrde 169
III. Forschungsfreiheit 172
IV. Auflsung grundrechtlicher Spannungen durch das Grundsatzurteil des Verfassungsrates zu den Bioethik-Gesetzen von 1994 175
V. Zwischenergebnis 176
B. Regelungen der Bioethik-Gesetze von 1994 177
I. Grundkonzeption der gesetzlichen Regelung 177
II. Regelungen zur Embryonenforschung im Einzelnen 178
1. Erzeugung von Embryonen I78
2. Aufbewahrung von Embryonen und Entstehen berzhliger Embryonen 179
3. Weitgehendes Forschungsverbot 180
4. Verfahren zur Durchfhrung von Studien 182
a) Stellungnahme der "Commission nationale de mdecine et de biologie de la reproduction et du diagnostic prnatal" (CNMBRDP) 182
b) Genehmigung durch das Gesundheitsministerium 184
5. Absicherung durch strafrechtliche Vorschriften 184
6. Verankerung der Rolle der nationalen Bioethik-Kommission CCNE 185
7. berprfung des Gesetzes nach Ablauf von fnf Jahren 187
III. Zwischenergebnis 187
C. Reformdiskussion in Frankreich 188
I. Reformdiskussion nach Ablauf der gesetzlichen Evaluierungsfrist von fnf Jahren 188
1. Bericht des Parlamentarischen Dienstes fr die Beurteilung wissenschaftlicher und technologischer Mglichkeiten "Office parlementaire d'valuation des choix scientifiques et technologiques" (OPEST) 189
2. Stellungnahme Nr. 60 der nationalen Bioethik-Kommission CCNE 189
3. Stellungnahme des Conseil d'tat 190
II. Verffentlichung des Vorentwurfs einer Gesetzesnovelle durch die Regierung 191
1. Vorentwurf einer Gesetzesnovelle der Bioethik-Gesetze von 1994 191
a) Umfassende berarbeitung 191
b) Ermglichung der verbrauchenden Embryonenforschung 192
c) Verbot reproduzierenden Klonens - kein Verbot des therapeutischen Klonens 192
d) Modifizierung des Verwaltungsverfahrens 193
2. Stellungnahme Nr. 67 der nationalen Bioethik-Kommission CCNE 195
3. Stellungnahme der Nationalen Beratenden Kommission fr Menschenrechte "Commission nationale consultative des droits de l'homme" 195
4. Stellungnahme des Conseil d'tat 196
III. Gesetzentwurf zur berarbeitung der Bioethik-Gesetze vom Juni 2001 197
IV. Zwischenergebnis 198
D. Zusammenfassung 199
3. Abschnitt: Deutschland als restriktives Modell 201
A. Regulierung der Embryonenforschung durch Strafgesetzgebung - das ESchG von 1990 201
B. Bestimmungen des ESchG in Bezug auf die Embryonenforschung 204
I. Erzeugung von Embryonen 204
II. Entstehung berzhliger Embryonen 205
III. Verwendung von Embryonen fr die Forschung 206
1. Verbot verbrauchender Embryonenforschung 206
2. Keine Gewinnung embryonaler Stammzellen aus durch in-vitro-Fertilisation erzeugten Embryonen 207
3. Auslandsbezug des ESchG - Import embryonaler Stammzellen 207
4. Verwendung bereits erzeugter embryonaler Stammzellen 208
IV. Verbot des Klonens 211
V. Zwischenergebnis 213
C. Diskussion ber eine berarbeitung des ESchG 214
I. Unterrichtung der Bundesregierung zur Klonproblematik 214
II. Positionspapier des Bundesgesundheitsministeriums fr ein Fortpflanzungsmedizingesetz 215
III. Empfehlungen der DFG zur Stammzellenforschung vom Mai 2001 215
IV. Bericht der Enquete-Kommission "Recht und Ethik der modernen Medizin" 216
V. Stellungnahme des Nationalen Ethikrates zum Import menschlicher embryonaler Stammzellen vom 20.12.2001 218
VI. Beschlu des Deutschen Bundestages vom 30.1.2002 220
VII. Stammzellgesetz vom 28.6.2002 221
VIII. Zwischenergebnis 225
D. Zusammenfassung 226
Kapitel 4 Neue Anstze fr den Embryonenschutz auf nationaler und europischer Ebene
1. Abschnitt: Strukturelemente der untersuchten Regelungsmodelle im Vergleich 227
A. Grundrechtliche Vorgaben und Gestaltungsspielraum des Gesetzgebers 227
B. Grad gesetzgeberischer Regulierung 229
C. Ausgestaltung von Verfahrensanforderungen 231
D. Strukturierung des bioethischen Diskurses 233
E. Zusammenfassung 234
2. Abschnitt: Ein neues Regelungsmodell fr Deutschland de lege ferenda 235
A. Der Gestaltungsspielraum des Gesetzgebers 235
I. Handlungsoptionen der Legislative 235
II. Weiterentwicklung auf Grundlage des restriktiven Ansatzes des ESchG 235
III. Keinerlei grundstzliche nderungen am ESchG 236
IV. Liberalisierung der strengen Regelungen des ESchG 236
V. Zwischenergebnis 237
B. Ein neues Regelungsmodell fr die Embryonenforschung in Deutschland auf Basis einer Liberalisierung des restriktiven Ansatzes des ESchG 237
I. Ermglichung der verbrauchenden Embryonenforschung an berzhligen Embryonen 237
II. Materielle Anforderungen an die Zulssigkeit eines konkreten Forschungsvorhabens 239
1. Bestimmung von Forschungsgebiet und Forschungszweck 239
2. Umfang des Embryonenverbrauchs 240
3. Herkunft der zu Forschungszwecken verwendeten Embryonen 242
4. Zustimmungspflicht, Informationserfordernis und Entscheidungsfreiheit der Spender 243
III. Kombination von prventiver und repressiver Kontrolle statt alleiniger Regulierung durch das Strafrecht 244
1. Prventive Kontrolle als neues Element im deutschen Regelungsmodell fr die Embryonenforschung 244
2. Mglichkeiten zur Ausgestaltung eines Verfahrens prventiver Kontrolle 244
a) Ethik-Kommission als mglicher Entscheidungstrger 244
b) Mglichkeit eines behrdlichen Genehmigungsverfahrens unter Einbeziehung einer Sachverstndigenkommission 248
c) Behrdliches Genehmigungsverfahren unter Einbeziehung eines interdisziplinar zusammengesetzten Beratungsgremiums 250
3. Absicherung durch strafrechtliche Normen 251
IV. Evaluation und ggf. berarbeitung 252
V. Nationale Bioethik-Kommission als Schrittmacher der ffentlichen Auseinandersetzung in Fragen der Bioethik 252
1. Funktionsbestimmung 252
2. Zusammensetzung 254
3. Arbeitsweise 255
VI.Zwischenergebnis 256
C. Zusammenfassung 257
3. Abschnitt: Neuorientierung auf nationaler Ebene als Chance fr Fortschritte auf europischer Ebene 259
A. Abhngigkeit von nationalen Regelungen und vlkerrechtlicher Normierung 259
B. Neue Einigungschancen auf Grund einer liberaleren deutschen Haltung zur Embryonenforschung 261
C. Verbesserte Einigungschancen durch die Konzeption eines auf einem Gemeinschaftsgut anstatt auf einem individuellen Menschenrecht basierenden Embryonenschutzes 262
D. Nutzung neuer Kooperationsmglichkeiten durch die Existenz nationaler Bioethik-Kommissionen 263
E. Zusammenfassung 265
Ergebnisse der Arbeit 267
English Summary 277
Literaturverzeichnis 287
Stichwortverzeichnis 315
END
