ISBN: 3540226869
TITLE: Die staatliche Einflussnahme
AUTHOR: Ueltzhoeffer
TOC:

Vorwort V
Einleitung und Gang der Untersuchung 1
1. Teil: Grundlagen 5
1. Abschnitt: Geschichtlicher berblick ber das Rauchen 5
2. Abschnitt: Das Rauchverhalten als empirischer Hintergrund normativer Gestaltung 8
A. Die Raucherquote betrachtet nach Altersgruppen 8
I. Der allgemeine Trend 8
II. Die Altersgruppe der 12- bis 17-Jhrigen 9
B. Der tgliche Tabakkonsum 9
C. Der Rauchbeginn 9
D. Fazit 10
2. Teil: Der staatliche Schutz von Kindern und Jugendlichen vor den Gefahren des Rauchens 11
1. Abschnitt: Verfassungsrechtliche Vorgaben fr die Gewhrung staatlichen Schutzes 11
A. Staatliche Eingriffe zum Schutz des minderjhrigen Rauchers vor sich selbst 11
I. Das Rauchen als Ausbung eines Rechts auf Selbstgefhrdung 12
II. Aufgedrngter Grundrechtsschutz in der Rechtsprechung des BVerfG 15
1. Die Beschlsse zur Schutzhelmtragepflicht und Gurtpflicht 15
2. Der Beschlu zur Unterbringung psychisch Kranker 17
3. Der Haschisch - Beschlu 19
4. Zusammenfassung 19
B. Die grundrechtliche Schutzpflicht aus Art. 2 Abs. 2 S. 1 GG 20
I. Die grundrechtlichen Ausgangspositionen 21
1. Die abwehrrechtliche Funktion 21
2. Die Lehre von den grundrechtlichen Schutzpflichten 21
a) Schutzpflichten als Ausflu des abwehrrechtlichen Gehalts der Grundrechte 21
b) Schutzpflichten als Ausflu der objektiven Wertordnung 22
II. Der Tatbestand der grundrechtlichen Schutzpflicht 23
1. Die Gefhrdungslage fr ein grundrechtliches Schutzgut 24
a) Das Schutzgut der krperlichen Unversehrtheit 24
b) Die Gefhrdungsintensitt als schutzpflichtaktivierendes Moment 25
2. Das Erfordernis des Eingriffs eines Dritten 26
a) Der Schutz vor Selbstschdigung 26
b) Stellungnahme 28
3. Die wertende Ermittlung eines Dreiecksverhltnisses 31
4. Zusammenfassung 35
C. Der Kinder- und Jugendschutz 36
I. Die Verankerung des Kinder- und Jugendschutzes im Grundgesetz 36
1. Der Jugendschutz als Grundrechtsschranke 36
2. Der Kinder- und Jugendschutz in der Rechtsprechung des BVerfG 37
a) Das verfassungsrechtlich bedeutsame Interesse am Kinder- und Jugendschutz 38
b) Der Kinder- und Jugendschutz als Rechtsgut von Verfassungsrang 38
aa) Das allgemeine Persnlichkeitsrecht des Minderjhrigen aus Art. 1 Abs. 1 i. V. m. Art. 2 Abs. 1 GG 39
bb) Das Recht auf Person - Werden" 41
cc) Das Elternrecht aus Art. 6 Abs. 2 GG 42
dd) Das Verhltnis zwischen Elternrecht und dem Recht auf Person - Werden" des Minderjhrigen 43
3. Zusammenfassung 44
II. Der Wandel von der Schutzaufgabe zur Schutzpflicht 44
1. Die grundrechtlichen Wurzeln des Kinder - und Jugendschutzes als Grundlage der staatlichen Schutzpflicht 45
a) Der objektiv - rechtliche Gehalt des Elternrechts 45
b) Der objektiv - rechtliche Gehalt des Rechts auf Person - Werden" 46
2. Zusammenfassung 48
3. Die Vorgaben an die Reichweite der Schutzpflicht 48
a) Der Prinzipiencharakter grundrechtlicher Schutzpflichten 48
b) Die gerichtliche berprfbarkeit des staatlich gewhrleisteten Schutzniveaus 50
aa) Die Evidenzkontrolle 51
bb) Das Untermaverbot 51
D. Fazit 52
2. Abschnitt: Die normative Ausgestaltung der staatlichen Schutzpflicht vor den Gefahren des Aktivrauchens 53
A. Gesetzesrecht 53
I. Die Rauchverbote fr Kinder und Jugendliche 53
1. Das Rauchverbot aus  10 Abs. 1 Alt. 2 JuSchG 54
2. Die Rauchverbote in Schulen 56
II. Die Beschrnkungen der Abgabe von Tabakwaren an Minderjhrige 57
1. Das Abgabeverbot und Automatenvertriebsverbot fr Tabakwaren aus  10 Abs. 1 Alt. 1 und Abs. 2 JuSchG 57
2. Das Verbot der Abgabe von Tabak an Jugendliche durch den Arbeitgeber aus  31 Abs. 2 S. 2 JArbSchG 59
3. Das Verbot des Einkaufs von Tabakwaren aus  2 Abs. 1 Nr. 2 KindArbSchV 60
III. Die Beschrnkungen der Tabakwerbung 61
1. Die Beschrnkung der Tabakwerbung aus  22 Abs. 2 Nr. 1 b LMBG 61
2. Weitere Werberegelungen fr Tabakerzeugnisse aus  22 LMBG 62
3. Die Beschrnkung der Kinowerbung aus  11 Abs. 5 JuSchG 62
IV. Die Kennzeichnung von Tabakerzeugnissen aus  2, 3 TabKTHmV 63
B. Exkurs: Selbstdisziplinre Regelungen 63
I. Jugendschtzende Richtlinien des Verbandes der Zigarettenindustrie (VdC) 64
II. Jugendschtzende Richtlinien des Bundesverbandes Deutscher Tabakwaren - Grohndler und Automatenaufsteller (BDTA) 64
C. Wrdigung der bestehenden normativen Situation 65
I. Die Rauchverbote 65
II. Der Bezug von Tabakwaren 66
III. Die Beschrnkungen der Tabakwerbung und die Kennzeichnungspflichten 69
D. Fazit 70
3. Teil: Gesetzliche Reformen fr einen verbesserten Schutz von Kindern und Jugendlichen vor den Gefahren des Aktivrauchens 73
1. Abschnitt: Verbot des Automatenvertriebes von Tabakwaren 73
A. Einleitung 73
B. Vereinbarkeit mit dem Grundgesetz 75
I. Berufsfreiheit gem. Art. 12 GG 75
1. Eingriff in den Schutzbereich 75
2. Verfassungsmigkeit des Eingriffs 76
a) Gesetzgebungszustndigkeit 79
b) Verbesserung des Jugendschutzes als vernnftige Erwgung des Gemeinwohls 79
c) Geeignetheit der Manahme 81
d) Die Erforderlichkeit der Manahme 84
e) Die Zumutbarkeit der Manahme 85
aa) Situation der Automatenaufsteller 85
bb) Gesetzgeberischer Zweck 87
cc) Erfordernis einer bergangsregelung 87
3. Zusammenfassung 92
II. Eigentumsfreiheit gem. Art. 14 GG 92
1. Eingriff in den Schutzbereich 92
a) Eigentumsbegriff 93
b) Abgrenzung der Schutzbereiche von Art. 14 GG und Art. 12 GG 94
2. Zusammenfassung 96
III. Allgemeine Handlungsfreiheit der erwachsenen Raucher gem. Art. 2 Abs. 1 GG 96
IV. Fazit 97
2. Abschnitt: Umfassendes Werbeverbot fr Tabakerzeugnisse in Deutschland 97
A. Vereinbarkeit mit dem Grundgesetz 99
I. Meinungsuerungsfreiheit gem. Art. 5 Abs. 1 S. 1 Alt. 1 GG 99
1. Einbeziehung der Wirtschaftswerbung in den Schutzbereich des Art. 5 Abs. 1 S. 1 GG 99
a) berwiegende Auffassung im Schrifttum 100
b) Gegenposition 103
c) Stellungnahme zum Schrifttum 104
d) Spruchpraxis des BVerfG hinsichtlich der Einbeziehung der Wirtschaftswerbung in den Schutzbereich des Art. 5 Abs. 1 S. 1 GG 105
e) Mindestanforderungen an die Ausgestaltung der Werbung 108
2. Verfassungsrechtliche Rechtfertigung 110
a) Schranken 111
aa) Jugendschutzbestimmungen 111
bb) Allgemeine Gesetze 111
cc) Verfassungsimmanente Schranken 114
b) Auflsung der Kollisionslage 115
aa) Geeignetheit der Manahme 115
(1) Werbewirkungen 116
(2) Beurteilungsspielraum des Gesetzgebers 121
bb) Erforderlichkeit der Manahme 122
cc) Zumutbarkeit der Manahme 123
(1) Rechtsgut des Gesundheitsschutzes 124
(2) Spannungsverhltnis zwischen Gesundheitsschutz und Recht auf Selbstgefhrdung 124
(3) Das Schutzgut der Meinungsfreiheit 125
II. Informationsfreiheit gem. Art. 5 Abs. 1 S. 1 Alt. 2 GG 127
III. Pressefreiheit gem. Art. 5 Abs. 1 S. 2 1. Alt. GG 128
IV. Berufsfreiheit gem. Art. 12 GG 130
V. Eigentumsfreiheit gem. Art. 14 Abs. 1 GG 132
1. Eingerichteter und ausgebter Gewerbebetrieb 133
2. Warenzeichen 134
B. Vereinbarkeit mit europischem Gemeinschaftsrecht 136
I. Versto gegen Art. 28 EGV 136
1. Dassonville - Formel 136
2. Keck - Entscheidung 137
II. Rechtfertigung des Tabakwerbeverbots 139
1. Art. 30 EGV 139
2. Cassis - Formel 140
C. Fazit 141
3. Abschnitt: Auferlegung einer Gesundheitsabgabe auf Tabakwaren 142
A. Einfhrung: Verhaltenslenkung durch Abgaben 142
B. Rechtsnatur der Gesundheitsabgabe 144
I. Gesundheitsabgabe als nichtsteuerliche Abgabe 144
1. Gesundheitsabgabe als Vorzugslast 145
a) Gebhr 145
b) Beitrag 147
2. Gesundheitsabgabe als Sonderabgabe 148
a) Erfordernis der Abgrenzung von Sonderabgabe und Steuer 148
b) Entwicklung der Sonderabgabe zum eigenstndigen Abgabentypus in der Rechtsprechung des BVerfG 151
aa) Entscheidung zur Ausbildungsplatzfrderungsabgabe 151
bb) Entscheidung zur Schwerbehindertenausgleichsabgabe 151
cc) Entscheidung zum Investitionshilfegesetz 152
dd) Gefestigte Rechtsprechung zu den Sonderabgaben 153
c) Anwendung der Kriterien auf die Gesundheitsabgabe 153
aa) Gesetzgebungskompetenz 153
(1) Art. 74 Abs. 1 Nr. 7 GG - ffentliche Frsorge- 155
(2) Art. 74 Abs. 1 Nr. 11 GG - Recht der Wirtschaft 155
(3) Art. 74 Abs. 1 Nr. 19 GG - Manahmen gegen gemeingefhrliche und bertragbare Krankheiten 156
(4) Art. 74 Abs. 1 Nr. 20 GG - Schutz beim Verkehr mit Lebens- und Genumitteln 157
bb) Homogene Gruppe 158
cc) Sachnhe und Gruppenverantwortung 160
dd) Gruppenntzige Verwendung des Abgabeaufkommens 162
d) Zusammenfassung 163
II. Gesundheitsabgabe als Steuer 163
1. Wesensmerkmale des Steuerbegriffs 164
a) Finanzierungsfunktion der Steuer als Lenkungsinstrument 164
b) Gesetzliche Zweckbindung des Abgabeaufkommens 166
2. Gesundheitsabgabe als Verbrauchsteuer 167
C. Fazit 168
4. Abschnitt: Die Rahmenkonvention ber Tabakkontrolle der Weltgesundheitsorganisation 168
A. berblick ber den Inhalt der Rahmenkonvention 169
I. Prambel und Allgemeiner Teil 170
II. Einzelne Manahmen zur Senkung des Tabakkonsums 171
1. Preisorientierte Manahmen 171
2. Kennzeichnungspflichten und Warnhinweise 171
3. Aufklrungskampagnen 172
4. Tabakwerbeverbot 172
5. Abgabeverbot von Tabakwaren an Minderjhrige 173
B. Das Zustandekommen der Rahmenkonvention 174
I. Kompetenz zum Erla der Konvention 174
II. Beschlufassung durch die Weltgesundheitsversammlung 175
III. Herbeifhrung innerstaatlicher Rechtsbindung 176
Gesamtergebnis 177
Literaturverzeichnis 179
END
