ISBN: 354023487X
TITLE: Die ambulante Arztpraxis...
AUTHOR: Attermeyer
TOC:

Einleitung 1
A. rzte-GmbH als Berufsausbungsgesellschaft 3
I. Berufsorganisationsgesellschaften 4
II. Berufsausbungsgesellschaften 4
III. Zwei Definitionen der rzte-GmbH 5
IV. Abgrenzung zu anderen Formen der rztlichen Kooperation 6
B. Entwicklung der Freiberufler-GmbH 7
C. Vorzge der GmbH 10
D. Berufsrechtliche Bedenken 12
E. Gang der Untersuchung 13
1. Die Zulssigkeit der rzte-GmbH, 15
A. Zweck der rzte-GmbH gem.  l GmbHG 15
I. Grammatische und systematische Auslegung 15
II. Historisch-genetische Auslegung 17
B. Vorgaben des Berufsrechts 19
I. Bundesrzteordnung und Heilpraktikergesetz 20
II. Heilberufe- und Kammergesetze und Berufsordnungen 21
1. Grundlagen 21
2. Heilberufe- und Kammergesetze der Lnder 24
a. Bundeslnder ohne einschrnkende Regelungen 24
b. Bundeslnder mit einschrnkenden Regelungen 24
aa. Verbot der juristischen Person in Bayern und Sachsen 25
bb. Niederlassungsgebote in Berlin, Brandenburg, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen 26
cc. Kombination beider Modelle in Schleswig-Holstein 28
3. Satzungsrechtliche Vorgaben der rztekammern in den Berufsordnungen 29
a. Gemeinsame Berufsausbung gem.  22 i.V.m. Kapitel D. II. Nr. 8 Abs. 1 29
b. Berufsausbung des einzelnen Arztes gem.  17 30
aa. Das Modell der Musterberufsordnung MBO- 1997 30
bb. Umsetzung des Modells in den Berufsordnungen der rztekammern 31
c. Folgeregelungen in  19 Satz 2 und  22a Abs. 1 MBO- 1997 31
d. Zusammenfassung 33
4. Mangelnde bereinstimmung zwischen Satzungsrecht und gesetzlicher Ermchtigungsgrundlage 34
C. Geltung der Beschrnkungen nach Verfassungsrecht 37
1. Grundrechtsbetroffenheit der rzte 37
1. Vereinbarkeit mit Art. 12 Abs. 1 Satz 1 GG Berufsfreiheit 37
a. Eingriff in den rztlichen Heilberuf 37
b. Zulssigkeit des Eingriffs 40
aa. Versto gegen den Regelungsvorbehalt in Art. 12 Abs. I Satz 2 GG 40
(a) Vorbehalt des Gesetzes, Art. 12 Abs. I Satz 2 GG i.V.m. Art. 20 Abs. 3 GG 40
(b) Vorrang des Gesetzes, Art. 20 Abs. 3 GG 42
(c) Ergebnis 46
bb. Materielle Vereinbarkeit mit Art. 12 Abs. 1 Satz 1 GG 47
(a) Eignung zur Frderung der Ziele: Schutz der Gesundheit der Brger und Schutz des Mittelstandes 47
(b) Erforderlichkeit und Zumutbarkeit der Regelungen 48
2. Ergebnis 49
II. Grundrechtsbetroffenheit der rzte-GmbH 49
1. Vereinbarkeit mit Art. 12 Abs. 1 Satz 1 GG Berufsfreiheit 49
a. Eingriff in den rztlichen Heilberuf 49
b. Vereinbarkeit mit Art. 12 Abs. 1 Satz 1 GG 50
aa. Erforderlichkeit 51
(a) Einordnung des Eingriffs als Zugangsschranke bei der rzte-GmbH 51
(aa) Objektive und subjektive Zugangsschranken 51
(bb) Durchgriff auf die hinter der GmbH stehenden natrlichen Personen? 53
(b) Verfgbarkeit milderer Mittel 55
(aa) Die Rechtslage in Bayern und Sachsen 55
(bb) Die Rechtslage in Berlin 56
(cc) Die Rechtslage in Brandenburg, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen 56
(dd) Die Rechtslage in Schleswig-Holstein 56
bb. Zumutbarkeit 59
cc. Ergebnis 65
2. Vereinbarkeit mit Art. 9 Abs. 1 GG - allgemeine Vereinigungsfreiheit 65
a. Schutzbereich 65
b. Eingriff in die allgemeine Vereinigungsfreiheit 68
c. Zulssigkeit des Eingriffs 69
d. Verhltnis von Art. 9 Abs. 1 GG und Art. 12 Abs. 1 Satz 1 GG 70
3. Vereinbarkeit mit Art. 3 Abs. 1 GG - Gleichbehandlung 71
a. Ungleichbehandlung zu Lasten der rzte-GmbH 71
b. Vergleichbarkeit der stationren Kliniken mit ambulanten Praxen? 72
III. Zusammenfassung 74
D. MBO- 2004: Zulssigkeit von rztegesellschaften? 75
2 Organschaft in der rzte-GmbH nur - mit Approbation? 79
A. Vorhaben des Gesellschaftsrechts 81
I. Besondere Eignungsvoraussetzung der GmbH-Gesellschafter 81
1. Vorschriften des GmbHG 81
2. Treuepflicht des Gesellschafters in Form der aktiven Frderungspflicht 81
II. Besondere Eignungsvoraussetzungen der GmbH-Geschftsfhrer 83
B. Vorgaben des rztlichen Berufsrechts 84
I. Nichtrzte als Gesellschafter in der rzte-GmbH 85
1. Regelungen der Heilberufe- und Kammergesetze 85
2. Berufsordnungen der rztekammern 86
II. rzte als Teilhaber, die ihren Beruf in der GmbH jedoch nicht ausben 86
III. Nichtrzte als Geschftsfhrer in der rzte-GmbH 88
1. Heilberufe- und Kammergesetze, insbesondere  31 Abs. 2 Satz 3 HeilBerG,  29 Abs. 2 Satz 3 HellBerG NW und  29 Abs. 2 Satz 3 HeilBerG SH 88
a. Grammatische Auslegung 88
b. Systematische Auslegung 89
c. Historisch-genetische und teleologische Auslegung 89
d. Ergebnis 90
2. Berufsordnusen der rztekammern 90
C. Analogie zu den berufsrechtlichen Vorschriften anderer freier Berufe? 90
I. Vorliegen der Analogievoraussetzungen 91
II. Unterschiedliche Gesetzgebungskompetenzen und Wertungen zwischen Lndern und Bund 92
III.Versto gegen den Gesetzesvorhehalt 93
D. Ergebnis 93
3 Die Gewhr eines beruflichen Freiraums fr rzte in der rzte-GmbH 95
A. rzte-GmbH als Nur-rzte-GmbH (vollstndige rztegesellschaft) 97
I. Errichtung der rzte-GmbH: Gestaltung des Gesellschaftsvertrags 98
1. Gesellschaftsrechtliche Treuepflichten im Vorgrndungsstadium? 98
2. Bindung der Gesellschaftsorgane an das rztliche Berufsrecht 99
a. Sachliche Reichweite des erforderlichen Berufsbezugs 99
b. Folgen fr die Ausgestaltung des Gesellschaftsvertrags 101
3. Zivilrechtliche Folgen eines Verstoes gegen das Berufsrecht 103
a. Nichtigkeit des Gesellschaftsvertrags gem.  134 BGB 103
aa. rztliches Satzungsrecht als Verbotsgesetz 104
(a) Gesetz i.S.d.  134 BGB 104
(b) Verbot i.S.d.  134 BGB 104
(aa) Bestehen materieller Verbote 105
(bb) Fehlende zivilrechtliche Nichtigkeitsanordnung 106
bb. Ergnzende Anordnung der Nichtigkeit in  134 BGB? 107
(a) Ausgleich der fehlenden zivilrechtlichen Satzungskompetenz durch die Gesetzgebungskompetenz des Bundes 107
(b) Regelungsgehalt des  134 BGB 108
(aa) Grammatische und systematische Auslegung 108
(bb) Historisch-genetische Auslegung 109
(cc) Teleologische Auslegung 113
cc. Ergebnis 114
b.  138 BGB 115
4. berwachung des Gesellschaftsvertrags durch das Registergericht und die rztekammern 117
5. Ergebnis 118
II Weisungen der Gesellschafterversammlung und der Geschftsfhrung in der bestehenden Gesellschaft 119
1. Gesellschaftsrechtliche Beschrnkungen der Weisungen 120
a.  45 Abs. 1 Gmbl-IG 120
aa. Grammatische und systematische Auslegung 121
bb. Historisch-genetische Auslegung 122
cc. Ergebnis 122
b. Gesellschaftsrechtliche Treuepflicht 122
2. Berufsrechtliche Vorgaben: Geltungsanordnung der Weisungsfreiheit in  1 Abs. 2 BO? 124
a. Grammatische Auslegung 124
b. Systematische Auslegung 125
c. Historisch-genetische Auslegung 126
d. Teleologisch-verfassungskonforme Auslegung 126
e. Ergebnis 128
3. Aus dem Arbeitsrecht folgende Grenzen des Weisungsrechts 128
a. GmbH-rzte als Arbeitnehmer 129
b. Einschrnkende Auslegung des Direktionsrechts gem.  157 BGB 130
aa. Anerkennung eines Ausfhrungsspielraums 130
bb. Im Arbeitsvertrag vereinbarter Ttigkeitsbereich als "Arzt" 131
c. Nichtigkeit des Arbeitsvertrags gem.  134 BGB bei nur einseitigem Versto? 131
aa. Grammatische und systematische Auslegung 131
bb. Historisch-genetische Auslegung 132
cc. Teleologische Auslegung 134
dd. Ergebnis 134
III. Ergebnis 135
B. rzte-GmbH mit vollstndig nichtrztlichen Besetzung der Gesellschaftsorgane 136
I. Keine Garantien fr den Gesellschaftsvertrag 136
II. Weisungsrecht der Gesellschafterversammlung und Direktionsrecht der Geschftsfhrung 137
III. Ergebnis 138
C. Gemischte Gesellschaften mit Nichtrzten und rzten 138
I. Die mehrheitlich von rzten errichtete rzte-GmbH 138
1. Errichtung der rzte-GmbH: Ausgestaltung des Gesellschaftsvertrags 139
2. Weisungsrecht der Gesellschafterversammlung und Direktionsrecht der Geschftsfhrung 139
II. Die mehrheitlich von Nichtrzten errichtete rzte-GmbH 140
D. Ergebnis 140
 4 Die berufliche Rechtstellung der rzte-GmbH und der angestellten rzte 143
A. Berufspflichten der Heilberufe- und Kammergesetze 143
I. Systematischer Aufbau der Regelungsabschnitte zur Berufsausbung 143
II. Personeller Anwendungsbereich als Tatbestand der Berufspflichten 146
1. Allgemeine Geltung der Berufspflichten kraft Gesetzes fr "rzte" 147
a. Unproblematischer Bezug auf natrliche Personen 147
b. Keine Erweiterung auf juristische Personen 147
2. Spezielle Berufspflichten fr die ambulante rztliche Versorgung 149
a. Bedeutung der Niederlassung Praxis und ambulanten Ttigkeit 150
aa. Praxis und Niederlassung 150
bb. Folgerung 151
b. Lnder mit Regelungen fr rzte "in niedergelassener Praxis": Baden-Wrttembergs 132
aa. Grammatische Auslegung 153
bb. Systematische Auslegung 153
cc. Historisch-genetische Auslegung 154
dd. Ergebnis 155
c. Lnder mit Regelungen fr rzte in eigener Praxis" 155
aa. Lnder mit verfassungswidrigen Regelungen zur rzte-GmbH: Bayern und Berlin 156
(a) Grammatische Auslegung 156
(b) Systematische Auslegung 157
(c) Historisch-genetische Auslegung 158
(d) Teleologisehe Auslegung 160
(e) Ergebnis 161
bb. Lnder mit verfassungskonform korrigierten
Niederlassungsgeboten: Brandenburg, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen 161
(a) Grammatische und systematische Auslegung 162
(b) Historisch-genetische und teleologische Auslegung 163
(c) Ergebnis 166
cc. Lnder ohne einschrnkende Regelungen zur rzte-GmbH: klessen, Mecklenburg-Vorpommern. Rheinland-Pfalz, Saarland 166
(a) Grammatische und systematische Auslegung 166
(b) Historisch-genetische und teleologische Auslegung 168
dd. Ergebnis 170
d. Lnder mit Regelungen fr rzte "in fremder Praxis"- oder "in Einrichtungen der ambulanten Versorgung": Bremen, Sachsen und Sachsen-Anhalt 170
aa. Grammatische Auslegung 170
bb. Systematische Auslegung 171
cc. Historisch-genetische und teleologische Auslegung 172
e. Regelungen fr "niedergelassene rzte": Hamburg 173
aa. Auslegung 174
(a) Grammatische und systematische Auslegung 174
(b) Historisch-genetische und teleologische Auslegung 174
bb. Abndernde Rechtsfortbildung? 176
cc. Ergebnis 178
f. Lnder mit Berufspflichten fr den gesamten ambulanten Bereich: Schleswig-Holstein und Thringen 178
3. Ergebnis 179
B. Berufspflichten in den Berufsordnungen der rztekammern 179
C. Ergebnis 181
5. Die Liquidation gegenber Selbstzahlern und Krankenversicherungen 183
A. Anwendung der GO auf die Leistungen der rzte-GmbH 183
I. Keine Beschrnkung des Liquidationsrechts auf rzte in der GO 184
II. Unmittelbare Geltung der GO als Berechnungsgrundlage 185
III. Ergebnis 186
B. Private Krankenversicherungen 187
I. Ersatz von Aufwendungen fr die Heilbehandlung in der Krankheitskostenversicherung 187
II. Freie Arztwahl unter den "niedergelassenen approbierten rzten" 188
1. Auslegung des  4 Abs. 2 Satz 1 MB/KK 94 188
a. Nach den Grundstzen des rztlichen Berufsrechts 188
b. Nach den Grundstzen der allgemeinen Versicherungsbedingungen 190
aa. Rechtsnatur und objektive Auslegung 190
bb. Folgen fr die Definition der Niederlassung 192
cc. Vorrang des allgemeinsprachlichen Begriffsverstndnisses 193
2. Inhaltskontrolle des  4 Abs. 2 Satz 1 MB/KK 94 gem.  307 BGB 194
3. Ergebnis 196
C. Gesetzliche Krankenversicherungen 196
I. Ermchtigung der rzte-GmbH,  95 Abs. 1 Satz 1 4. Alt. SGB V 198
1. Vorliegen einer rztlich geleiteten Einrichtung 198
2. Subsidiaritt der Ermchtigung gegenber der Zulassung 199
3. Ergebnis 200
II. Teilnahme der GmbH-rzte an der vertragsrztlichen Versorgung? 200
1. Zulassung,  95 Abs. 1 Satz 1 1.Alt. SGB V 200
a. Erfllung der objektiven und subjektiven Zulassungsvoraussetzungen 200
b. Beschrnkung der Zulassung auf den niedergelassenen Arzt? 201
aa. Persnliche Ausbung in freier Praxis,  32 Abs. 1 Satz 1 rzte-ZV 201
bb. Mangelnde Eignung wegen Bestehens eines Beschftigungsverhltnisses,  18 Abs. 2 d,  20 Abs. 1 rzte-ZV 202
cc. Vertragsarztsitz am Ort der Niederlassung als Arzt,  95 Abs. 1 Satz 4 SGB V i.V.m.  24 Abs. 1 rzte-ZV 203
dd. Bestehen einer Altersgrenze fr die Zulassung,  98 Abs. 2 Nr. 12 SGB V i.V.m.  25 Satz 1 rzte-ZV 204
ee. Ergebnis 205
2. Ermchtigung gem.  95 Abs. 1 Satz 1 3. Alt. SGB V 205
III. Medizinisches Versorgungszentrum,  95 Abs. 1 Satz 1 2. Alt. SGB V 205
D. Ergebnis 208
Zusammenfassung 211
Literaturverzeichnis 219
Sachverzeichnis 233
END
