ISBN: 3540251863
TITLE: Normenhierarchie im Arztrecht
AUTHOR: Sickor
TOC:

Vorwort V
Inhaltsbersicht VII
Inhaltsverzeichnis IX
Abkrzungsverzeichnis XV
Erstes Kapitel: Einleitung 1
1. Ziel der Untersuchung 1
II. Gegenstand der Untersuchung 5
III. Gang der Untersuchung 7
Zweites Kapitel: Rechtstheoretische Grundlagen 9
I. Der juristische Begriff der Rechtsquellenlehre 9
II. Das Recht als staatlich-normative Ordnung 14
1. Der Begriff der Rechtsnorm als Ausgangspunkt der Betrachtung 14
2. Recht als zwangsweise durchsetzbare sanktionierte Normenordnung 16
a) Die Funktion des Rechts und das Merkmal der Normativitt 16
b) Soziale Normen und Sanktionierung 19
c) Die zwangsweise Durchsetzbarkeit des Rechts 21
3. Die Staatlichkeit des Rechts 25
a) Der Begriff der Rechtsgeltung 25
b) Der moralische Gehalt als Geltungsvoraussetzung des Rechts? 26
c) berblick ber die positivistischen Geltungstheorien 37
d) Die Wirksamkeit der Rechtsordnung 42
e) Das Rechtsmonopol des Staates 49
4. Zusammenfassung 55
III. Die Struktur der Rechtsordnung 56
1. Die Lehre vom Stufenbau der Rechtsordnung 56
2. Die Irrelevanz sonstiger Normkategorien 64
a) Die Unterscheidung zwischen Verhaltens- und Sanktionsnormen 65
b) Die Aussagen der Imperativentheorie 65
c) Die Unterscheidung von primren und sekundren Regeln bei H. L. A. Hart 67
d) Die Unterscheidung von konstitutiven und regulativen Normen 67
e) Resmee 68
IV. Fazit 68
Drittes Kapitel: Die Rechtsordnung nach den Vorgaben des Grundgesetzes 71
1. Stufenbaulehre und Grundgesetz 71
1. Das Grundgesetz als Verfassung der Bundesrepublik Deutschland 71
2. Die Rangordnung der Rechtsquellen in Bund und Lndern 75
a) Vom Grundgesetz erwhnte Rechtsquellen 75
b) Sonstige Rechtsquellen des Bundesrechts 77
c) Rechtsquellen des Landesrechts 80
3. Die bernahme weiterer rechtstheoretischer Prinzipien durch das Grundgesetz 81
II. Die Rechtsquellenhierarchie im grundgesetzlichen Bundesstaat 82
1. Das Verhltnis von Bund und Lndern nach dem Grundgesetz 82
2. Staatlichkeit der Lnder versus Stufenbau des Rechts 85
3. Lsungsanstze im Schrifttum 87
a) Staatlichkeit ohne Souvernitt? 87
b) Gliedstaatliche Souvernitt? 88
c) Die bundesstaatliche Ordnung als Einheit in zwei Dimensionen? 91
4. Der divergierende Staatsbegriff nach dem Grundgesetz und nach der Lehre vom Stufenbau der Rechtsordnung 92
5. Zusammenfassung 95
III. Der Einflu berstaatlicher Rechtsnormen auf das nationale Recht 96
1. Das Vlkerrecht 98
a) Das Vlkerrecht im Zeitalter der Globalisierung 98
b) Das Rangverhltnis zwischen nationaler Rechtsordnung und dem Vlkerrecht 103
c) Die Rechtsquellen des Vlkerrechts und ihr Rang in der nationalen Rechtsordnung 108
d) Resmee 113
2. Das Gemeinschaftsrecht 114
a) Der Rang der Rechtsordnungen 115
b) Normarten des Gemeinschaftsrechts und ihr Rang in der nationalen Rechtsordnung 119
c) Resmee 122
IV. Inkorporations- und Einflumglichkeiten auerhalb eines Ermchtigungszusammenhangs entstandener Normen auf das Recht 123
1. Verweisungen des Rechts auf nichtrechtliche Normen 124
2. Der Einflu auenrechtlicher Normen auf die Bildung von Gewohnheitsrecht 125
3. Die Rolle auenrechtlicher Normen bei der Konkretisierung von Generalklauseln im Wege der Rechtsanwendung 126
4. Standard und Stand von Wissenschaft und Technik 129
V. Fazit 130
Viertes Kapitel: Die Hierarchie arztrechtlicher Normen 133
1. Abschnitt. Unmittelbar staatlich gesetzte Regelungen 133
I. Europarechtliche Vorgaben 133
1. Ermchtigungen der Gemeinschaft in den Grndungsvertrgen 134
2. Europisches Sekundrrecht 137
a) Sachgebiete mit berwiegend verbindlichen Reglungen 137
b) Sachgebiete ohne verbindliche Regelungen 138
3. Zusammenfassung 139
II. Vlkerrechtliche Bindungen auf dem Gebiet des Arztrechts 139
1. berblick ber geltende vlkerrechtliche Vertrge 139
2. Die UNESCO-Deklaration ber das menschliche Genom 140
3. Die Menschenrechtskonvention des Europarates zur Biomedizin 141
4. Zusammenfassung 143
III. Gesetze und Rechtsverordnungen des Bundes und der Lnder 143
l. Regelungskompetenzen des Bundes nach dem Grundgesetz und ihre Inanspruchnahme durch den Bundesgesetzgeber 143
2. Ermchtigungen in den Bundesgesetzen 147
3. Sonstige bundesgesetzliche Normen mit arztrechtlichem Bezug 148
4. Gesetze und Verordnungen des Freistaates Sachsen 149
IV. Fazit 150
2. Abschnitt. Die Standesnonnen ffentlich-rechtlicher Normsetzer 151
I. Selbstverwaltung und Freiberuflichkeit der rzteschaft als Anknpfungspunkt autonomer Regelungsbefugnisse 152
II. Die Schsische Landesrztekammer und ihre Normen 155
1. Organisation, Organe und Gremien der Schsischen Landesrztekammer 155
2. Die Satzungen der Landesrztekammer 155
a) Allgemeine Anforderungen 155
b) berblick ber die Satzungen der Landesrztekammer 159
c) Normenkollisionen von Satzungsnormen 160
3. Sonstige Normarten der Landesrztekammer 161
a) Befugnisse der LK zum Erla abweichender Normierungsformen 161
b) Richtlinien und Empfehlungen der Landesrztekammer Sachsen 163
III. Rechtsgrundlagen der Ethikkommissionen 165
IV. Fazit 167
3. Abschnitt. Normsetzung durch privatrechtliche Organisationen 167
I. Regelungsbefugnisse staatlich nicht legitimierter Organisationen 168
II. Normen der Bundesrzlekammer 171
1. Rechtsnatur, Organe und Gremien der BAK 171
2. Zur Verbindlichkeit der Normen der BK 173
a) Abgeleitete Rechtsetzungskompetenzen der BK 174
b) Einwirkungsmglichkeiten auf privatrechtlichem Wege 175
c) Folgen fehlender Rechtsetzungskompetenzen 177
d) Kompetenzerfordernisse zur Aufstellung unverbindlicher Regelungen 179
e) Zusammenfassung 180
3. Sonderflle einer gesetzlichen Ermchtigung der BK 180
a) Bedenken hinsichtlich der Regelungstechnik 181
b) Gesetzesvorbehalt und Wesentlichkeit bei den untersuchten Regelungen 184
c) Resmee 187
III. Der Weltrztebr.nd und die Deklaration von Helsinki 187
IV. Leitlinien medizinischer Fachgesellschaften und der ZQ 190
V. Fazit 192
4. Abschnitt. Untergesetzliche Normsetzung im Vertragsarztrecht 193
I. Organisations- und Normstrukturen des Vertragsarztrechts 193
II. Verfassungsrechtliche Bedenken 198
1. Die Rechtsnatur der untergesetzlichen Normen im Vertragsarztrecht 199
2. Die demokratische Legitimation der Normsetzer 203
a) Zum Erfordernis einer Legitimationskette 204
b) Demokratische Legitimation in der Selbstverwaltung 206
c) Abweichende Legitimationsanforderungen in der Sozialversicherung 214
d) Legitimationsstrukturen in den einzelnen Normsetzungsorganen 217
aa) Die Legitimation von KV und KI3V 217
bb) Die Legitimation der Krankenkassen 218
cc) Die Legitimation der Kooperationsstrukturen 220
dd) Die Legitimation des Bundesausschusses der rzte und Krankenkassen 221
ee) Die Legitimation gegenber Drittanbietern von Gesundheitsleistungen 223
e) Grenzen einer Rechtfertigung nach Art. 87 Abs. II GG 225
3. Rechtsstaatliche Anforderungen 230
a) Publikation und Zugnglichkeit untergesetzlicher Normen 230
b) Zur Bestimmtheit der Ermchtigung 231
c) Das Verfahren des Bundesausschusses 231
d) Die gerichtliche berprfbarkeit der kooperativen Entscheidungen 231
4. Bundesstaatliche Anforderungen 232
5. Anforderungen an dynamische Verweisungen 233
6. Zur Vereinbarkeit des Vertragsarztrechts mit dem Kartellrecht 235
III. Konsequenzen der verfassungsrechtlichen Defizite 236
1. Von den Krperschaften in eigener Verantwortung erlassene Normen 236
2. Die Normsetzungsvertrge 237
3. Die Richtlinien des Bundesausschusses 237
4. Unbedenkliche Regelungsfonnen 241
IV. Das Verhltnis des Vertragsarztrechts zu anderen Regelungsbereichen 243
V. Fazit 244
5. Abschnitt. Der Einflu nichtrechtlicher Normen auf das Arztrecht 247
I. Die rztliche Ethik als Normensystem ohne unmittelbare rechtliche Verbindlichkeit 247
II. Einflumglichkeiten nichtrechtlicher Nonnen auf das Arztrecht 250
1. Beispiele fr Verweisungen des Rechts auf nichtrechtliche Normen 251
2. Der Einflu von Standesnormen bei der Ausfllung von Generalklauseln 252
3. Der Standardbegriff in der Medizin 253
4. Die Eignung von Leitlinien zur Dokumentation des medizinischen Standards 257
5. Dokumentationen der guten klinischen Praxis 261
6. Zur rechtlichen Wirkung schriftlicher Niederlegungen von Standards als antizipierte Sachverstndigengutachten 264
III. Fazit 267
Fnftes Kapitel: Ergebnis 269
I. Zusammenfassung 269
II. Abschlieende Betrachtung 271
III. Die Hierarchie arztrechtlich relevanter Normarten 273
Anhang 279
Anhang A - Europarechtliche Nonnen auf dem Gebiet des Arztrechts 279
I. Regelungen des rztlichen Ausbildungs- und Niederlassungsrechts 279
II. Arzneimittelrechtliche Regelungen 280
III. Regelungen in Bezug auf Drogenmibrauch und Suchtprvention 284
IV. Regelungen in Bezug auf Doping 287
V. Regelungen mit epidemiologischen Bezug 287
VI. Regelungen im Bereich der Aktionsprogramme der europischen Gemeinschaft 288
VII. Regelungen ber Bluttransfusionen und Blutprodukte 289
VIII. Regelungen weiterer Einzelmanahmen im Bereich des Gesundheitsschutzes 290
IX. Regelungen von allgemeiner gesundheitsrelevanter Natur 291
Anhang B - Vlkerrechtliche Vertrge auf dem Gebiet des Arztrechts 292
I. Allgemein gesundheitsrelevante Abkommen 292
II. Organisatorische und verwaltungstechnische Abkommen 293
III. Abkommen im Bereich des Arzneimittelrechts 293
IV. Abkommen ber die rztliche Betreuung von Seeleuten 293
V. Zweiseitige Vertrge 293
Anhang C - Bundesrechtliche Vorschriften 294
I. Allgemeine Regelungen des Gesundheitswesens 294
II. Organisatorische Regelungen 294
III. Betubungsmittelrecht (ohne Grundstofiberwachungsrecht) 295
IV. Regelung der Werbung im Heilwesen 295
V. Arzneimittel- und Medizinprodukterecht 295
Vl. Regelungen zur Gentechnik 298
VII. Regelung der Heilberufe 299
VIII. Krankheitsbekmpfung und Impfwesen 300
IX. Regelungen in Bezug auf das Rote Kreuz 301
Anhang D - Landesrechtliche Vorschriften des Freistaates Sachsen 301
1. Allgemeine Regelungen 301
II. Rettungsdienstwesen 302
III. Krankenhauswesen 302
IV. Berufsrecht 303
V. Sozialrecht 303
Anhang E - Untergesetzliches Standesrecht 303
I. Normen der Landesrztekammer Sachsen 303
II. Satzungen und Geschftsordnungen ausgewhlter Ethikkommissionen 305
Anhang F - Normen der Bundesrztekammer und ihrer Gremien 306
I. Organisatorische Regelungen 306
II. Inhaltliche Regelungen 307
Anhang G - Untergesetzliche Normsetzung im Vertragsarztrecht 316
I. Bundesgesetze 316
II. Rechtsverordnungen 318
III. Ermchtigungen zur Normgebung durch Satzungsrecht 321
IV. Weitere Ermchtigungen zu eigenstndigen Regelungen 321
V. Normsetzungsvertrge 322
VI. Normsetzung durch verselbstndigte Stellen 325
Literaturverzeichnis 329
END

