ISBN: 3540274561
TITLE: Zwischen Menschenrechten und Konfliktprvention
AUTHOR: Hhn
TOC:

Einleitung 1
Erster Teil. Die OSZE-Normen zum Minderheitenschutz - politischer Kontext, Verhandlungspositionen und Kommentierung aller relevanten Dokumente 7
A. Entwicklung und Rolle der Menschlichen Dimension in der OSZE 7
B. Entwicklung der Minderheitenschutznormen bis 1989. 13
1. Schluakte von Helsinki 1975 13
1. Prinzip VII des Dekalogs: Achtung der Menschenrechte und Grundfreiheiten, einschlielich der Gedanken-, Gewissens-, Religions- oder berzeugungsfreiheit 15
2. Prinzip VIII des Dekalogs: Gleichberechtigung und Selbstbestimmungsrecht der Vlker 17
3. Dritter Korb: Zusammenarbeit in humanitren und anderen Bereichen 25
II. Abschlieendes Dokument des Madrider Folgetreffens von 1983 27
III. Expertentreffen ber Menschenrechte und Grundfreiheiten in Ottawa (1985), Kulturforum in Budapest (1985) und Expertentreffen ber menschliche Kontakte in Bern (1986) 28
IV Abschlieendes Dokument des Wiener Folgetreffens von 1989 29
1. Fortentwicklung des Prinzips VII 29
2. Minderheitenschutz im dritten Korb 32
3. Menschliche Dimension 35
C. Hhepunkt der Entwicklung der Minderheitenschutznormen 1990/1991 39
I. Konferenz ber die Menschliche Dimension der KSZE: Dokument des Kopenhagener Treffens 39
1. Kontext des Treffens 39
2. Das Abschludokument 41
a) Einleitung 43
b) Zugehrigkeit zu einer nationalen Minderheit 46
c) Rechte der Angehrigen nationaler Minderheiten. 48
d) Staatenverpflichtungen 54
aa) Positive Diskriminierung und besondere Schutzmanahmen 54
bb) Sprache und Kultur 58
cc) Wirksame Teilnahme an ffentlichen Angelegenheiten 61
dd) Zusammenarbeit, Schlubestimmungen 63
e) Manahmen gegen Rassenha 66
3. Bewertung 71
II. Charta von Paris fr ein neues Europa 72
III. Bericht des Krakauer Symposiums ber das kulturelle Erbe der KSZE-Teilnehmerstaaten vom 6. Juni 1991 73
IV Bericht des KSZE-Expertentreffens ber nationale Minderheiten in Genf vom 19. Juli 1991 74
1. Einleitung (Kapitel 1.) 77
2. Selbstbindende Grundsatzerklrungen (Kapitel II.) 81
3. Recht auf wirksame Beteiligung an ffentlichen Angelegenheiten (Kapitel III.) 85
4. Positive Manahmen zur Identittsfrderung, shopping List (Kapitel IV) 89
5. Organisationen, Vereinigungen, nichtstaatliche Organisationen (Kapitel V) 100
6. Rassenha (Kapitel VI.) 102
7. Kommunikation, Kontakte, Information (Kapitel VII.) 104
8. Schlubestimmungen (Kapitel VIII.) 109
9. Abschlieende Beurteilung 111
D. Entwicklung der Minderheitenschutznormen seit 1991 115
I. Dokument des Moskauer Treffens ber die Menschliche Dimension vom 3. Oktober 1991 115
1. Umfeld des Treffens, Verhandlungsthemen 115
2. Das Dokument 117
II. Bericht des Osloer KSZE-Expertenseminars ber Demokratische Institutionen an den KSZE-Rat vom 15. November 1991 119
III. Helsinki-Dokument 1992 Herausforderungen des Wandels" vom 10. Juli 1992 120
1. Internationales Umfeld und Schwerpunkte des Gipfeltreffens 120
2. Minderheitenschutz als Aufgabe der Konfliktprvention 122
3. Fr den Minderheitenschutz relevante Normen im Bereich der Menschlichen Dimension 125
a) Nationale Minderheiten 126
b) Urbevlkerungen 132
c) Toleranz und Nichtdiskriminierung 132
d) Demokratie auf lokaler und regionaler Ebene 135
e) Staatsbrgerschaft 136
4. Grenzberschreitende Zusammenarbeit. 138
5. Weiterentwicklung des institutionellen Rahmens und ihre Bedeutung fr die Entwicklung neuer Minderheitenschutznormen 139
6. Zusammenfassende Bewertung des HelsinkiDokuments 141
IV Budapester Dokument vom 6. Dezember 1994 - Der Weg zu echter Partnerschaft in einem neuen Zeitalter. 142
1. Gipfelerklrung. 143
2. Beschlsse von Budapest 145
a) Menschliche Dimension 145
aa) Nationale Minderheiten 146
bb) Toleranz und Nichtdiskriminierung 149
b) Verhaltenskodex zu politischen und militrischen Aspekten der Sicherheit 151
3. Bewertung 153
V Lissabonner Dokument vom 3. Dezember 1996 153
1. Gipfelerklrung 154
2. Erklrung ber ein gemeinsames und umfassendes Sicherheitsmodell fr Europa im einundzwanzigsten Jahrhundert 155
VI. Dokument von Istanbul mit Europischer Sicherheitscharta vom 19. November 1999 156
1. Gipfelerklrung von Istanbul 157
2. Europische Sicherheitscharta 160
VII. Erklrung des Ministerrates und Aktionsplan gegen den Terrorismus vom 4. Dezember 2001 in Bukarest 165
E. Zusammenfassung des ersten Teils 169
Zweiter Teil: bergreifende Analyse und Bewertung des OSZE-Normsystems zum Minderheitenschutz 171
A. Einteilung der einzelnen OSZE-Normen in Kategorien unterschiedlichen Verpflichtungsgrades 171
I. Subjektive Rechte der Angehrigen nationaler Minderheiten 172
II. Staatenverpflichtungen 174
III. Absichtserklrungen 179
IV Selbstbindende (Grundsatz-)Erklrungen 181
V Ergebnis 184
B. Ausgewhlte Fragestellungen zum Inhalt der OSZE-Normen 185
I. Begriff der nationalen Minderheiten 185
II. Individualrechte vs. Gruppenrechte 194
III. Demokratie und Rechtsstaatlichkeit als Voraussetzung und Teil des Minderheitenschutzes. 199
IV Doppelter Ansatz: Menschenrechte und Sicherheit/ Konfliktprvention 201
C. OSZE-Standards als politische Normen? 205
I. Auswirkungen der politischen Natur der Dokumente auf den Normsetzungsproze 205
II. Rechtsnatur und Verbindlichkeit der OSZE Verpflichtungen 211
1. Vlkerrechtlicher Vertrag 211
2. Vlkergewohnheitsrecht 213
3. Allgemeine Rechtsgrundstze 220
4. Politische Verbindlichkeit und Soft Law 222
5. Ergebnis 231 D. Auswirkungen der OSZE-Normen zum Minderheitenschutz auf das Vlkerrecht 233
I. Der Grundsatz von Treu und Glauben / Estoppel 233
II. Vorstufe zur Verrechtlichung eines bis dahin vlkerrechtlich nahezu unbesetzten" Bereiches 237
III. Die Rolle der OSZE-Normen zum Minderheitenschutz in den Auenbeziehungen der Europischen Union 239
1. Rechtsgrundlage: Art. 11 EUV 239
2. OSZE-Wesentlichkeitsklauseln in Vertrgen der EG mit OSZE-Staaten 241
3. Die OSZE-Wesentlichkeitsklauseln in der Praxis 244
4. Voraussetzung fr vlkerrechtlich relevante Akte 248
a) Anerkennung neuer Staaten durch die Europische Union 249
b) Beitritt zur Europischen Union 250
5. Ergebnis 252
IV Die Inkorporierung der OSZE-Standards zum Minderheitenschutz in bilaterale Vertrge zwischen OSZE-Staaten 253
1. Einleitung 253
2. Weitestgehende Inkorporierung: OSZE-Normen mit (ausdrcklicher) vlkerrechtlicher Geltung 256
3. Indirekte, lediglich fr die Auslegung ausdrcklich im Vertrag niedergelegter Verpflichtungen relevante Verweisung auf OSZE-Minderheitenschutznormen 259
4. Verweisung als selbstbindende Erklrung 261
5. Verpflichtung zum Eintreten fr die Verrechtlichung der OSZE-Standards zum Minderheitenschutz. 263
6. Ergebnis 263
V Auslegung von vlkerrechtlichen Vertrgen 264
1. Einfhrung 264
2. Die Rolle der OSZE-Standards bei der Auslegung der EMRK durch den Europischen Menschenrechtsgerichtshof 267
3. Auslegung von Art. 6 Abs. 1 EUV Achtung der Menschenrechte und Grundfreiheiten" 268
Vl. Vlkerrechtliche Verbindlichkeit der OSZE-Normen durch Bezugnahme in Resolutionen des UN Sicherheitsrats 270
VII. Schlufolgerung 271
E. Wirkung und Durchsetzung der OSZE-Normen im innerstaatlichen Recht 273
I. Ausgestaltung des politischen Systems, Gesetzgebung, Auslegung von Gesetzen 273
II. Verfassungsrechtliche Probleme aufgrund der innerstaatlichen Bindungswirkung der politischen OSZE-Dokumente 276
F. Vor- und Nachteile eines politischen gegenber einem juristischen System des Minderheitenschutzes 283
G. Zusammenfassung des zweiten Teils 287
Dritter Teil: Durchsetzung der Minderheitenschutznormen durch den Hochkommissar fr nationale Minderheiten als Instrument der Konfliktprvention 291
A. Einfhrung 291
I. Mandat 294
II. Auslegung des Mandats und Vorgehensweise des Hochkommissars in der Praxis 300
B. Normanwendung durch den Hochkommissar 315
1. Rolle der internationalen Standards zum Minderheitenschutz bei den Empfehlungen des Hochkommissars 315
1. Auslegung und Przisierung der Normen sowie Umsetzung in Empfehlungen 322
2. Verrechtlichung der OSZE-Normen durch Umsetzung in innerstaatliches Recht (Elevation of Norms) 327
3. Suchen von Untersttzung fr normkonforme Ergebnisse - der Hochkommissar als "Gatekeeper" fr den Beitritt mittel- und osteuropischer Staaten zur EU. 330
4. Normentwicklung 333
a) Allgemeine Prinzipien 334
b) Generelle Expertenempfehlungen 336
aa) Hague Recommendations Regarding the Education Rights of National Minorities, 1996 342
bb) Oslo Recommendations Regarding the Linguistic Rights of National Minorities, 1998 344
cc) Lund Recommendations an the Effective Participation of National Minorities in Public Life, 1999 346
5. Normverbreitung 348
II. Relevanz des Unterschieds hard law/soft law 349
III. Vor- und Nachteile der Institution des Hochkommissars
 im Vergleich zu den fr den Minderheitenschutz relevanten traditionellen Durchsetzungsmechanismen im menschenrechtlichen Bereich 352
IV Ergebnis 361
C. Zusammenfassung des dritten Teils 367
Schlubemerkungen 369
Summary 371
Anhang: Mandat des Hochkommissars fr nationale Minderheiten 379
Literaturverzeichnis 387
Sachregister 413
END
