ISBN: 350282831
TITLE: Fr ein neues Transplantationsgesetz
AUTHOR: Gutmann
TOC:

Vorwort VII
Inhalt IX
Einleitung 1
1. Die strafbewehrte Begrenzung des Spenderkreises bei der Lebendorganspende ( 8 Abs. 1 Satz 2 TPG) 3
1.1. Verfassungsrechtliche Aspekte 4
1.1.1. Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts 4
1.1.2. Unverhltnismigkeit des Grundrechtseingriffs 6
1.1.3. Formale Verfassungswidrigkeit des  8 Abs. 1 Satz 2 TPG 7
1.1.4. Illegitimitt der Strafbewehrung 8
1.1.5. Zwischenergebnis 9
1.2. Umfang und Auswirkungen der Restriktion des Spenderkreises 10
1.2.1. Internationale Entwicklungen 10
1.2.2. Beschrnkungen in Deutschland 16
1.2.3. Unbestimmtheit und Unklarheiten der Norm 20
1.3. Die Anhrung vom 1. Mrz 2004 22
1.4. Die Mehrheitsposition der Enquete-Kommission 22
1.4.1. Die Argumentation der Enquete-Kommission 23
1.4.2. Kritik 25
1.4.2.1. Grundstzliche Einwnde 25
1.4.2.2. Zur berkreuz-Spende 31
1.4.2.3. Zu Poolmodellen 35
1.4.2.4. Zur nichtgerichteten Organspende 40
1.4.2.5. Zusammenfassung 46
2. Strkung der sogenannten Lebendspende-Kommissionen und weitere prozedurale Sicherungen 49
2.1. Schutz der Spenderautonomie im klinischen Kontext 49
2.2. Die Kommissionen gem  8 Abs. 3 TPG 54
2.2.1. Zwischen Beratung und Entscheidung 55
2.2.2. Organisation und Verfahren 56
2.2.3. Besetzung 57
2.2.4. Einbeziehung des Organempfngers 58
2.2.5. Die Vorschlge der Enquete-Kommission 59
2.2.6. Erweiterte Prfungskompetenz? 61
2.2.7. Vereinheitlichung der Entscheidungsstandards 62
2.2.8. Dolmetscher 63
2.2.9 Informationsaustausch 64
2.2.10. Rechtsschutz., 64
3. Streichung oder nderung der sogenannten Subsidiarittsklausel ( 8 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 TPG) 69
3.1. Die gesetzliche Regelung 69
3.2. Die grundstzliche Verfehltheit der Vorschrift 69
3.3. Beschrnkte Effektivitt der Norm 74
3.4. Gefhrdung von Patientenrechten 75
3.5. Internationale Tendenzen 77
3.6. Alternative: Die Formulierung im Schweizerischen TPG 78
3.7. rztliche Aufklrungspflichten 78
3.8. Kritik der Argumentation der Enquete-Kommission 78
3.8.1. Bevormundung 79
3.8.2. Potemkinsche Fassade 80
3.8.3. Symbolische Gesetzgebung 81
3.8.4. Frderung der postmortalen Organspende? 81
3.8.5. Eine falsche Entgegensetzung 82
3.8.6. Die kulturelle Dimension der Lebendorganspende 83
3.9. Zusammenfassung 84
4. Einrichtung eines zentralen Lebendspender-Registers auf gesetzlicher Grundlage 85
5. Verbesserung des Versicherungsschutzes fr Lebendorganspender 89
5.1. Gesetzliche Unfallversicherung und ihre Alternativen 89
5.1.1. Bestandsaufnahme 89
5.1.2. Reaktionsmglichkeiten 92
5.2. Kosten, Verdienstausfall und Anschlussheilbehandlung des Lebendspenders 95
5.2.1. Der Status quo 95
5.2.2. Notwendigkeit gesetzlicher Klarstellungen 98
5.2.3. Vorschlge der Enquete-Kommission 99
5.2.4. Anschlussheilbehandlung 100
6. Das Organhandelsverbot 101
6.1. Notwendigkeit des Organhandelsverbots 101
6.2. Probleme der  17, 18 TPG 105
6.3. Neukonzeption des Organhandelsverbots und weiterer strafrechtlicher Vorschriften 108
6.3.1. Vorschlag einer Neufassung des Organhandelsverbotes 109
6.3.2. Vorschlag zur Einfhrung des Tatbestandes des Organwuchers 111
6.3.3. Vorschlag zur Einfhrung eines besonders schweren Falls der Ntigung 1 l2
7. Die Regeln zur Organverteilung 113
7.1. Die Dimensionen des Problems 1 13
7.1.1. Der Kontext 113
7.1.2. Der grundlegende Konstruktionsfehler des  12 TPG 115
7.2. Die Verteilungskriterien ( 12 Abs. 3 Satz I TPG) 117
7.2.1. Unzureichende Vorgaben des Gesetzgebers 1 17
7.2.2. Versto gegen das Bestimmtheitsgebot 118
7.2.3. Versto gegen den Parlamentsvorbehalt 119
7.2.4. Sonstige Ungeeignetheit der Formulierung 125
7.3. Das Problem des Rechtsschutzes 129
7.4. Materielle Vorgaben des Verfassungsrechts fr die Allokation von Organen 131
8. Rechtliche Probleme der Beauftragung der Stiftung Eurotransplant 137
8.1. Die Grundentscheidung des Gesetzgebers 137
8.2. Verfassungsrechtliche Problematik 137
9. Ungengen der Lsung im Bereich der postmortalen Spende 141
9.1. Problemkontext 141
9.2. Finanzielle und organisatorische Rahmenbedingungen 142
9.2.1. Grnde fr Verste gegen die Meldepflicht des  11 Abs. 4 Satz 2 TPG 144
9.2.2. konomische Anreize zur Erfllung der Meldepflicht 147
9.2.3. Demotivationsfaktoren fr das Krankenhauspersonal 148
9.2.4. Sanktionen? 149
9.2.5. Organisationsstrukturen in den Krankenhusern 151
9.2.6. Die Rolle der Koordinierungsstelle 154
9.3. Die Widerspruchslsung 155
9.3.1. Konzept und Bedeutung 155
9.3.2. Rechtliche und ethische Aspekte 158
10. Weitere Probleme des geltenden Rechts 169
10.1. "Domino"-Transplantation 169
10.2: Weiterer Korrekturbedarf am Transplantationsgesetz 172
11. Zusammenfassung der Empfehlungen 175
Literatur 181
Anhang: Das Transplantationsgesetz in seiner geltenden Fassung 209
END
