Zusammenfassung

In diesem Kapitel wurde die Realisierung von verteilten Anwendungen mittels CORBA erläutert. Im Unterschied zu RMI ist es in CORBA nicht erforderlich, dass Objekte in Java implementiert sein müssen. Zur allgemeinen Beschreibung von Objekten verwendet man die Interface Definition Language IDL, die anschließend auf eine Programmiersprache abgebildet werden muss, bspw. auf Java. Die Registrierung der Objekte wird in CORBA über den Naming Service vorgenommen, der der Registry in RMI ähnelt.

Der Leser sollte nach der Lektüre dieses Kapitels die grundlegenden Unterschiede zwischen RMI und CORBA verstanden haben und in der Lage sein, einfache Anwendungen in CORBA zu realisieren. Die Entwicklung von CORBA-Diensten beginnt mit der Definition einer IDL und endet mit dem Aufruf des Naming Services, der Server-Anwendung und der Client-Anwendung.

Um die Darstellung einfach halten zu können, wurden im Kontext dieses Kapitels ausschließlich Kommunikationskonzepte betrachtet, also weder die Realisierung der Datenbankzugriffe noch die Anwendung von Servlets. Ein Beispiel, das alle diese Komponenten integriert, ist in Kapitel 14 beschrieben.


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