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Entwurfsmuster sind reproduzierbare Kopien
ihrer selbst. Muster manifestieren sich erst nach
ungezählten Entwurfszyklen |
| Motivation: | Es gibt nur wenige Universal-Strategien
für den technischen Entwurf - Entwurfsmuster zählen zu
den bedeutendsten. Überall können wir Muster erkennen:
in der Architektur, in der Kleidung, in unserem
Verhalten. Mustererkennung ist ein zentrales Thema der
Intelligenz- und Kreativitätsforschung. Das Phänomen
des "außergewöhnlichen Entwerfers" ist hier
angesiedelt. Er entwirft "musterorientiert":
kreativ und zugleich hocheffizient. Sein Fundus an
Mustern bestimmt, wann der Entwurf in sich stimmig ist. Wie kann der unerfahrene Entwerfer die Erfahrung des Experten nutzen? Wie läßt sich Erfahrung für die Wiederverwendung dokumentieren? Entwurfsmuster stehen für das Wissenspaar aus "Problem & Lösung", das sich in einem bestimmten Entwurfskontext als gültig und effizient erwiesen hat. Der Architekt Christopher Alexander zum Beispiel lehrt den Gebäude-Entwurf mit Hilfe von ca. 250 Mustern. Bei der Siemens-AG werden entsprechende Anstrengungen für die Software-Technik unternommen. International erforscht die "Hillside-Patterns-Group" (AT&T Bell Labs, IBM) Software-Entwurfsmuster. Das Seminar befaßt sich mit den "generischen" Mustern, also mit solchen, die wie Schnittmuster sowohl den Prozeß als auch das Produkt des Entwerfens beschreiben. Es geht um die systematische Beschreibung von Software-Architekturen und -Frameworks. |
| Literatur: | Grundlage der Vorträge ist das "Musterbuch" von Erich Gamma et al.: "Entwurfsmuster: Bausteine für wiederverwendbare objektorientierte Software", Addison-Wesley, Professional Computing, 1996, (5 Exemplare in der Lehrbuchsammlung: 81 TXB 3402). |
| Organisation: | Zeit und Ort werden mit den Teilnehmern
vereinbart. Bitte melden Sie sich vorher an! Weitere Informationen
erhalten Sie beim Seminarleiter: Dr. Klaus Quibeldey-Cirkel, H-E 006, App. 3210. |