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Wroclaw Sierpinski, polnischer Mathematiker, publizierte 1915 eine regelmäßige Figur, die durch mehrmalige Iteration
eines Zufallsprozesses entsteht: In einem gleichseitigen Dreieck wird ein beliebiger innerer Punkt ausgewählt.
Anschließend wird einer der drei Ecken des Dreiecks zufällig bestimmt, so daß eine imaginäre Strecke zwischen Punkt
und Ecke entsteht. Der frei festgelegte Punkt wird nun auf die Streckenmitte in Richtung der ausgewählten Ecke
verschoben und dort fest eingezeichnet. Dieser Zufallsprozeß wird mehrmals wiederholt. Nach mehreren Iterationen (im
Bild ist deren Anzahl angegeben) entsteht immer das Sierpinski-Dreieck.
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