9.10.95 in Braunschweig, Aula der (ehemaligen) PH
Beginn: 14:00 Ende: 16:00
Anwesend: Markus Beckmann, Bernhard Convent, Ernst-Erich Doberkat, Jürgen Ebert, Gregor Engels, Peter Hartel, Thorsten Hartmann, Nicolai Josuttis, Jürgen Neumann, Matthias Nübling, Andreas Schürr, Silke Seehusen, Gregor Snelting, Andreas Spillner, Roger Süttenbach, Karl Teille, Andreas Zamperoni (Protokoll), Albert Zündorf
Protokoll: Andreas Zamperoni
[mehr Informationen zu den Teilnehmern auf der Interessenten-Seite]
Die rund 4000 (!) meist passiven Mitglieder des alten GI-Fachausschusses 2.1 Programmiersprachen und Software-Entwicklung sollten zu verstärkter Mitarbeit aktiviert werden. Dazu entand im Rahmen der Fachtagung Softwaretechnik am 9.11.93 in Dortmund die Idee zur Neustrukturierung des (umbenannten) Fachausschusses 2.1 Softwaretechnik und Programmiersprachen. Geplant war die Aufspaltung des GI-Fachausschusses 2.1 in die zwei Fachausschüsse Softwaretechnik und Programmiersprachen, aber letztendlich wurde eine Erweiterung der Fachgruppen des Fachausschusses beschlossen. Zusätzlich zu den schon bestehenden Fachgruppen2.1.1 Software Engineeringsollten die Fachgruppen
2.1.2 Interaktive Systeme
2.1.3 Implementierung von Programmiersprachen
2.1.4 Alternative Konzepte für Sprachen und Rechner
2.1.5 Ada2.1.6 Requirements Engineering (bisher FG 4.3.1)gegründet werden.
2.1.7 Test, Analyse und Verifikation von Software
2.1.8 Software-Entwicklungsumgebungen
2.1.9 Objektorientierte Software-Entwicklung15.12.94: Die Leitung des Fachbereichs 2 empfiehlt die Gründung der Fachgruppe 2.1.9.
20.1.95: Der Antrag auf Gründung der Fachgruppe wird in 1. Lesung vom Präsidium der GI angenommen.
20.9.95: Der Antrag auf Gründung der Fachgruppe wird in 2. Lesung vom Präsidium der GI angenommen.
"Objektorientierung ist ein wichtiges Paradigma bei der Software-Entwicklung geworden und hält zunehmend Einzug in kommerzielle Bereiche der Anwendungs- und Software-Entwicklung.Sowohl Forschende und Lehrende als auch insbesondere Vertreter der Industrie sollen innerhalb der Fachgruppe ein Forum finden
- um den Einsatz objektorientierter Technologien zu unterstützen und
- um die Aktivitäten einzelner zu bündeln."
Neben den von ihr vorgeschlagenen und erläuterten Themenschwerpunkten
werden in offener Diskussion von den Teilnehmern noch folgende Schwerpunkte vorgeschlagen:
Es wird diskutiert, in welcher Form diese Themen in nächster Zukunft bearbeitet werden sollen. Dazu wird in einer Abstimmung (Interessenbekundung durch Handzeichen) versucht, eine Untermenge der o.g. Themenschwerpunkte als zentrale Themen zu identifizieren. Dieses Vorgehen führt jedoch nicht zu einer eindeutigen Polarisierung, sondern nur zu einem allgemeinen Überblick, zumal auch niemand bereit ist, sofort einen Arbeitskreis ins Leben zu rufen oder zu leiten. Es wird vielmehr die Notwendigkeit festgestellt, durch Befragung aller Interessenten der Fachgruppe (per (e-)mail) und durch thematische Einführungen in die Themenschwerpunkte (im Rahmen eines Treffens der Fachgruppe im Frühjahr '96) ein genaueres Bild und eine verbesserte Startsituation zu schaffen (siehe dazu 7.).
Eine enge Zusammenarbeit mit den Fachgruppen
2.1.1 Software-Engineeringwird angestrebt. Diese Fachgruppen sollen gemeinsam die Publikation Softwaretechnik-Trends tragen. Außerdem soll der Beitrag von 30.- DM für die Mitgliedschaft in einer oder mehrerer der o.g. Fachgruppen erhoben werden.
2.1.6 Requirements-Engineering
2.1.7 Test, Analyse und Verifikation von Software
2.1.8 Software-Entwicklungsumgebungen