Nachdem in der Analyse das WAS erarbeitet und dokumentiert wurde geht es beim Design darum WIE die Ergebnisse auf den Computer übertragen werden. Dazu gehöhrt auch die Wahl des Betriebssystems (z.B. Windows, MacOS, Unix, etc.), die Wahl der Progammiersprache (z.B. Java, C++, etc.) und eine Beschreibung der Umgebung in der die Software später funktionieren muß (z.B. Größe des Hauptspeichers, Prozessorgeschwindigkeit, etc.). Nachdem diese Punkte geklärt sind kann man beginnen das in der Analyse erarbeitete Modell Schritt für Schritt in das Design Modell zu überführen.
Genau an diesem Punkt macht sich die Analyse bezahlt denn nun geht es daran alle notwendigen Klassen mit ihren Attributen und Methoden zu finden und aneinander anzupassen. Wenn man in der Analysephase ein sauberes und konsistentes Modell erstellt hat sollte dieser Schritt kein Problem darstellen, da die dort vorhandenen Pakete, Objekte und ihre Beziehungen dann meist ohne großen Aufwand direkt als Klassen abgebildet werden können. Bei dieser Abbildung ist genau wie bei der Analyse darauf zu achten, daß das erzeugte Modell robust gegenüber Änderungen oder Erweiterungen ist. Außerdem sollte besonders darauf geachtet werden "das Rad nicht zweimal zu erfinden" und auf eventuell schon vorhandene Klassen in Klassenbibliotheken zurückzugreifen. Dies senkt sowohl Entwicklungskosten als auch die Enwicklungszeit.
Nach beenden der Designphase hat man ein Modell das die Möglichkeiten und Einschränkungen der gewählten Sprache und des Betriebsystems berücksichtigt und direkt Implementiert werden kann.
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