Zusammenfassung

Die Software-Entwicklung hat neben den technischen Aspekten auch soziale, unter anderem die Kommunikation. Da Entwerfer und Anwender einen sehr unterschiedlichen Erfahrungshintergrund haben, kann es bei der Kommunikation zu Problemen kommen. Eines dieser Probleme ist die den Entwerfern unbekannte Begriffswelt der Anwender; ein Glossar kann dieses Problem mildern, indem es die Begriffe dokumentiert. Man sollte ein Glossar für sich allerdings nicht schon als Lösung ansehen, denn es bleibt die Frage, wie man zu den Begriffen kommt. Hierfür sind vieleicht spezielle Befragungstechniken nötig. Die in [Gryczan, Züllighoven] vorgeschlagene Methode sieht z. B. vor, die Anwender mit ihren Arbeitsabläufen und ihren Begriffen in Form von Szenarios und einem Glossar zu konfrontieren, in der Hoffnung, daß sie die Lücken und Fehler erkennen, die es in der Beschreibung gibt.


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