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Boundary-Scan - Implementierung
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Allgemeine Erläuterung zum Y-Diagramm (Y-HILFE):
Dem Y-Diagramm kommt eine besondere Bedeutung zu. Es zeigt die mögliche Pfeilkette", die bei Anwendung des Musters durchlaufen werden kann. Gleichzeitig verdeutlicht sie, welche Abstraktionsebenen und Sichtweisen des Musters realisiert sind, d. h. welche weiteren Hypertext-Dokumente durch Anklicken der entsprechenden Schnittpunkte des Y-Diagramms folgen. Alle Schnittpunkte bzw. deren Bezeichnungen sind Knoten, die zu untergeordneten Implementierungsdetails führen. Obwohl die Testmethode Boundary-Scan auch aus anderen Sichtweisen bzw. in anderen Abstraktionsebenen spezifiziert werden kann, wird dies bei der Ersterstellung des Musters zur Vereinfachung nicht berücksichtigt; spätere Ergänzungen und damit eine Modifizierung des Y-Diagramms sind durchaus denkbar sogar wünschenswert.
Das Diagramm verfolgt also das Ziel, sowohl eine Orientierungshilfe als auch eine Strukturierung vorhandener Musterspezifikationen zu sein.
Die Pfeilkette kann ausgehend vom Y-Diagramm beliebig durchlaufen werden. Es ist jedoch sinnvoll, die Kette bei erstmaliger Betrachtung vom Startpunkt (Blockschaltbild) aus sequentiell, d. h. der Pfeilrichtung entsprechend zu erforschen. Trotzdem ist es für den Entwerfer möglich, sowohl zwischen den Abstraktionsebenen als auch den Sichtweisen beliebig hin und her zu springen; welche Betrachtungsweise er ausgewählt hat, wird ihm durch die Überschrift des Fensters und den farbigen Markierungen des Y-Diagramms und der Navigationstabelle verdeutlicht. Alle Implementierungsfenster" besitzen diese beiden Navigations- und Orientierungshilfen.
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