Problem

Das Verfassen von qualitativ hochwertigen Texten ist schwierig und kostet viel Zeit.

Kontext

Der Alltag in der Projektarbeit ist meist durch Zeitmangel und Termindruck gekennzeichnet. Tätigkeiten, die keinen direkten Nutzen erkennen lassen werden nur ungern zusätzlich erledigt. Die Dokumentation des Entwicklungsprozesses gehört dazu.

Was den Managementfaktor angeht, also die grundsätzliche Entscheidung für oder gegen die Investition in die Dokumentation, so werden wir im Rahmen des Projekts keine Überzeugungsarbeit leisten können. Sind die Voraussetzungen aber geschaffen, so ist ein wichtiger Aspekt im Kontext der Dokumentation die oft mangelnde Vorbildung und Motivation der Mitarbeiter: Eine Methode mit Werkzeugunterstützung zur Software-Dokumentation kann nicht erfolgreich eingesetzt werden, wenn nicht flankierend dazu eine Weiterbildungs- und Motivationsoffensive gestartet wird.

Des weiteren muß die Tätigkeit der Dokumentation einfacher und von allem behindernden Ballast befreit und so nahtlos wie möglich in den Prozeß der Software-Entwicklung integriert werden. Dokumente sollen schrittweise entstehen, die einzelnen Beiträge hierzu dürfen jeweils nicht zu groß sein. Hohe Anforderungen bestehen an die Werkzeuge: Sie müssen leicht bedienbar sein, nicht bevormundend wirken und gleichzeitig auf Basis des Dokumenationsmodells den Zusammenhang der Textfragmente sicherstellen. Das Selbstverständnis der Anwender muß sich ändern, hin zu einer Dokumentationskultur: die Dokumente sind im gemeinsam genutzten Intranet für alle Projektmitglieder sichtbar und dienen so zum Ausweis der eigenen Produktivität. Nur so ist mit der Bereitschaft der Anwender zu rechnen, wenn die Mehrarbeit als eigener Vorteil aufgefaßt wird.

Kräfte

Lösung

Ziel einer methodischen und werkzeugmäßigen Unterstützung der Software-Dokumentation muß sein, diese Tätigkeit soweit als Möglich zu erleichtern und zu automatisieren, ohne den Entwicklungsprozeß unnötig zu bürokratisieren. Stichwortartig nun die Lösungsaspekte:

Referenzen

Dokumentationsmodell