Universität-Gesamthochschule
Siegen
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| Die folgenden Proseminare werden für die Studierenden der Technischen Informatik im Sommersemester 1998 angeboten. In der ersten Woche des Semesters finden Einführungsveranstaltungen statt, in denen die Dozenten ihr Proseminar vorstellen und die weitere Zeitplanung mit den Studenten abstimmen. Die Seminare finden dann nach Absprache semesterbegleitend oder als Blockveranstaltung in der vorlesungsfreien Zeit statt. |
| Proseminar Codesign, Dipl.
Ing. Christine Bauer In diesem Seminar soll den interessierten Studierenden das Prinzip und der Ablauf des Codesign näher gebracht werden. Es hat sich in der Praxis herausgestellt, da es nahezu unmöglich ist, beim Entwurf eines Systems die Hardware und die Software getrennt voneinander zu entwickeln. Um ein optimales System bzgl. Geschwindigkeit, Größe, Flexibilität und Zuverlässigkeit zu erhalten, müssen beide Teile gleichzeitig nebeneinander entwickelt werden. So kann noch während des Entwurfs entschieden werden, welche Teile in Software und welche in Hardware realisiert werden. Vortragsthemen sind unter anderem: Entwurfsablauf im Codesign, eingebettete Systeme, Partitionierung, Cosimulation. Jeder Teilnehmer erhält Artikel zu dem von ihm gewählten Thema und einen freien Internet-Zugang für eigene Recherchen. Weitere Informationen zu diesem Proseminar finden sich unter: http://w3.ti.et-inf.uni-siegen.de/~codesign/proseminar. Einführungsveranstaltung: 14:00 Uhr, 21. April 1998 Raum: H-F 002 |
| Berechenbarkeit und
Komplexität aus der Sicht des Programmierens, Prof.
Dr. Spreen Berechenbarkeit und Komplexität sind zentrale Begriffe der Informatik. Sie werden jedoch häufig nur aus einer abstrakten Sichtweise betrachtet. Damit ist zwar die notwendige Grundlage geschaffen, ihre Bedeutung für den Software-Entwurf kommt aber meist zu kurz. Dadurch fehlt häufig das Verständnis für grundlegende Programmiertechniken. In diesem Seminar soll nun die Lücke zwischen der Theorie und ihren Anwendungen geschlossen werden. Als Berechenbarkeitsmodell dient im wesentlichen eine imperative Programmiersprache, die den Erfordernissen angepaßt ist, aber einen realistischen Sprachumfang enthält. Der Schwerpunkt soll auf Komplexitätsbetrachtungen in diesem Modell liegen. Dadurch wird nicht nur durch einen empirischen Zugang das Verständnis für die Begriffe aus der Theorie verstärkt, sondern insbesondere auch deren Nutzen für Programmieraufgaben deutlich. Grundlegende Literatur wird bereitgestellt. Als Leistungen werden ein 45 bis 60 -minütiger Vortrag zu einem abgegrenzten Thema sowie eine schriftliche Ausarbeitung erwartet. Insbesondere wird es am Anschluß an die Vorträge genug Raum für Diskussionen und Gespräche geben. Dadurch werden zum einen die Themen vertieft, zum anderen wird versucht, das Prinzip des Frontalunterrichts aufzubrechen und durch lebendigere Formen zu ersetzen. Einführungsveranstaltung: 14:00 Uhr, 23. April 1998 Raum: H-F 002 |
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