Insbesondere mit der Sinusfunktion werden viele physikalische Phänomene auf mathematischer Ebene beschrieben. Ein solches Beispiel sind die Schwingungen. Deren Überlagerung ist Gegenstand vieler Betrachtungen unter unterschiedlichen Voraussetzungen. Dabei geht man meist von der Darstellung der Form
und
bzw.
aus. Es interessieren z.B. folgende Fälle:
Inhaltsverzeichnis
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Die Teilschwingungen verlaufen längs der x-Achse bzw. längs der y-Achse. Es gilt
=
und
=
.
Keine Phasenverschiebung
= 0.
Man kann bilden:
=
oder
=
. Das ist eine Gerade mit der Steigung
=
.
>
x:=t->a*sin(omega*t):y:=t->b*sin(omega*t):
>
a:=1:b:=2:
>
plot(b/a*t,t=0..5,scaling=constrained);
zurück zum Anfang.
Unterstellen wir zunächst gleiche Amplituden, so erhalten wir
und
=
. Dies ist die Parameterdarstellung für einen Kreis mit dem Radius r. Diesen Sachverhalt verdeutlicht schön die folgende Animation.
>
with(plots,animate):
omega:=100:
>
animate([r*cos(omega*t),r*sin(omega*t),t=-Pi..Pi],r=1..8,
view=[-8..8,-8..8],numpoints=100,scaling=constrained,thickness=2,frames =50);
Animation !
zurück zum Anfang.
Verallgemeinerung
Die Verallgemeinerung erfolgt schrittweise.
Gleiche Amplituden und Frequenzverhältnis 1 : 1
Gegeben sind
=
und
=
.
Das Ergebnis ist eine Variation vom Fall ohne Phasenverschiebung (Gerade) über Ellipsen hin zum Fall der Phasenverschiebung von
(Kreis) und wieder zurück.
>
with(plots,animate):
>
omega:=314:
>
r1:=6:
>
r2:=6:
>
u:=1:
>
x:=t->r1*sin(u*omega*t+delta):
>
y:=t->r2*sin(omega*t):
>
animate( [x(t),y(t),t=0..2.01],delta=0..Pi,view=[-6..6,-6..6],\
numpoints=100,thickness=2,frames=50,scaling=constrained);
Animation !
zurück zum Anfang.
Gleiche Amplituden und Frequenzverhältnis 1 : 2
Gegeben sind
=
und
=
.
Das Ergebnis ist eine Variation vom Fall ohne Phasenverschiebung (eine "Acht") über "Schlaufen" hin zum Fall der Phasenverschiebung von
("Parabel") und wieder zurück.
>
with(plots,animate):
>
omega:=314:
>
r1:=6:
>
r2:=6:
>
u:=2:
>
x:=t->r1*sin(u*omega*t+delta):
>
y:=t->r2*sin(omega*t):
>
animate( [x(t),y(t),t=0..2.01],delta=0..Pi,view=[-6..6,-6..6],numpoints=100,
thickness=2,frames=50,scaling=constrained);
Animation !
zurück zum Anfang.
Gleiche Amplituden und Frequenzverhältnis 1 : 3
Gegeben sind
=
und
=
.
Das Ergebnis ist eine Variation vom Fall ohne Phasenverschiebung (ein "S") über "Doppelschlaufen" hin zum Fall der Phasenverschiebung von
("eingepacktes Bonbon") und wieder zurück.
>
with(plots,animate):
>
omega:=314:
>
r1:=6:
>
r2:=6:
>
u:=3:
>
x:=t->r1*sin(u*omega*t+delta):
>
y:=t->r2*sin(omega*t):
>
animate( [x(t),y(t),t=0..2.01],delta=0..Pi,view=[-6..6,-6..6],numpoints=100,\
thickness=2,frames=50,scaling=constrained);
Animation !
zurück zum Anfang.
Verschiedene Amplituden und beliebiges Frequenzverhältnis
Gegeben sind
=
und
=
.
>
with(plots,animate):
>
omega:=314:
>
r1:=2:
>
r2:=6:
>
u:=2:
>
x:=t->r1*sin(u*omega*t+delta):
>
y:=t->r2*sin(omega*t):
>
animate( [x(t),y(t),t=0..2.01],delta=0..Pi,view=[-6..6,-6..6],numpoints=100,\
thickness=2,frames=50,scaling=constrained);
Animation !
zurück zum Anfang.
Literatur