[Maple Metafile]

Initialisierung

Die Eingaben dieser Sektion müssen ausgelöst werden!

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> restart:

> with(linabb);

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Überblick

In der Sekundarstufe I werden Abbildungen für Punkte einer Ebene auf ihre Eigenschaften hin untersucht. Mit Hilfe der linearen bzw. affinen Abbildungen erhält man eine Klassifikation dieser bbildungen auf einfache Art. Ziel dieses Worksheets ist es nun, Zusammenhänge zwischen den Eigenwerten, Eigenvektoren und den zugehörigen Abbildungen zu visualisieren. In den gewählten Beispielen rotieren ein Vektor und sein Bildvektor. Fallen beide zusammen, hat man einen Eigenvektor gefunden.

Inhaltsverzeichnis

Demonstration mit vorgegebener Matrix

Parallelstreckung

Zentrische Streckung

EULER-Affinität

Scherung

Scherstreckung

Abbildung ohne Eigenwerte

Übersicht

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Bedienungserklärung

Die Berechnungen auf diesem Arbeitsblatt können unter MapleV durch Drücken der Enter-Taste zeilenweise oder aber komplett über den Menüpunkt Edit - Execute - Worksheet ausgelöst werden.

Über die Bildlaufleisten kann ein beliebiger Ausschnitt ausgewählt werden.

Die einzelnen Sektionen sind unabhängig voneinander. Deshalb kann über das Inhaltsverzeichnis an jede beliebige Sektion gesprungen werden. Die Befehle innerhalb einer Sektion sind jedoch nicht unbedingt unabhängig. Hier empfiehlt sich das schrittweise Abarbeiten der einzelnen Befehle.

Einige, entsprechend markierte Plots sind als Animationen vorbereitet. Diese können schrittweise ausgelöst werden, wenn man in der Symbolleiste auf [Maple OLE 2.0 Object] klickt. Die Symbolleiste ist allerdings erst sichtbar, wenn vorher auf den Plot geklickt worden ist.

Im Einzelfall empfiehlt sich die Vergrößerung des Animationsfensters, um sinnvolle Vektorgrößen zu erhalten. Man erreicht dies durch Ziehen mit der Maus an einem Eckpunkt des Fensters (des Bildes).

Demonstration mit vorgegebener Matrix

Bitte bei der Berechnung je nach Prozessorart und Taktfrequenz etwas Geduld mitbringen!

Mit Hilfe der Prozedur abbild soll der Zusammenhang von Eigenwerten und Eigenvektoren für eine vorgegebene Abbildung im [Maple Math] visualisiert werden. Dazu werden die Werte der 2x2-Abbildungsmatrix an die Prozedur übergeben. Die Prozedur erzeugt eine Animation, bei der ein Vektor [Maple OLE 2.0 Object] mit der Länge 1 und sein Bildvektor umlaufen. Fallen beide Vektoren zusammen, hat man nach Definition einen Eigenvektor gefunden.

Definition:

Sei f eine lineare Abbildung von V . Ein Vektor [Maple OLE 2.0 Object] heißt Eigenvektor von f zum Eigenwert r (r [Maple OLE 2.0 Object] ), wenn f( [Maple OLE 2.0 Object] ) = r [Maple OLE 2.0 Object] ist.

Zusätzlich werden bei den Beispielen zur jeweiligen Abbildungsmatrix die Eigenwerte und Eigenvektoren berechnet.

In diesem und allen folgenden Beispielen können - ggf. nach Betrachtung der Animation aus den gegebenen Werten - jederzeit die Werte der Matrix A geändert werden. Nach Drücken der Eingabetaste wird die Animation neu berechnet und ebenso die Eigenwerte und Eigenvektoren.

> A:=matrix(2,2,[[1,3],[0,4]]);

> abbild(A);
Eigenwerte:=eigenvals(A);
Eigenvektoren:=eigenvects(A);

A nimation !

[Maple Math]

[Maple Plot]

[Maple Math]

[Maple Math]

>

Hinweis:

In der letzten Zeile der Ausgabe wird zunächst der Eigenwert "1" genannt, dann seine Vielfachheit "1" und schließlich der zugehörige Eigenvektor {[1,0]}. Für den zweiten Eigenwert "4" entsprechend.

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Parallelstreckung

Eine Parallelstreckung besitzt in mindestens einem Koordinatensystem eine Abbildungsmatrix der Form [Maple Math] mit [Maple OLE 2.0 Object] \{0;1}. Für s = 1 hätte man die identische Abbildung, die hier ohne Bedeutung ist und für s = 0 gibt es keine Affiniät.

> A:=matrix(2,2,[[1,0],[0,3]]);

> abbild(A);
eigenvals(A);
eigenvects(A);

A nimation !

[Maple Math]

[Maple Plot]

[Maple Math]

[Maple Math]

>

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Zentrische Streckung

Eine zentrische Streckung besitzt in mindestens einem Koordinatensystem eine Abbildungsmatrix der Form [Maple Math] mit [Maple OLE 2.0 Object] \{0;1}. Für r = 1 hätte man die identische Abbildung, die hier ohne Bedeutung ist und für r = 0 gibt es wieder keine Affiniät.

> A:=matrix(2,2,[[3,0],[0,3]]);

> abbild(A);
eigenvals(A);
eigenvects(A);

A nimation !

[Maple Math]

[Maple Plot]

[Maple Math]

[Maple Math]

>

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EULER-Affinität

Eine EULER-Affinität besitzt in mindestens einem Koordinatensystem eine Abbildungsmatrix der Form [Maple Math] mit [Maple OLE 2.0 Object] \{0;1} und [Maple OLE 2.0 Object] .

> A:=matrix(2,2,[[3,0],[0,2]]);

> abbild(A);
eigenvals(A);
eigenvects(A);

A nimation !

[Maple Math]

[Maple Plot]

[Maple Math]

[Maple Math]

>

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Scherung

Eine Scherung besitzt in mindestens einem Koordinatensystem eine Abbildungsmatrix der Form [Maple Math] mit [Maple OLE 2.0 Object] \{0}.

> A:=matrix(2,2,[[1,2],[0,1]]);

> abbild(A);
eigenvals(A);
eigenvects(A);

A nimation !

[Maple Math]

[Maple Plot]

[Maple Math]

[Maple Math]

>

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Scherstreckung

Eine Scherstreckung besitzt in mindestens einem Koordinatensystem eine Abbildungsmatrix der Form [Maple Math] mit [Maple OLE 2.0 Object] \{0;1} und [Maple OLE 2.0 Object] \{0}.

> A:=matrix(2,2,[[2,3],[0,2]]);

> abbild(A);
eigenvals(A);
eigenvects(A);

A nimation !

[Maple Math]

[Maple Plot]

[Maple Math]

[Maple Math]

>

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Abbildung ohne Eigenwerte

Die folgende Affinität besitzt keine (reellen) Eigenwerte, wie auch die Rechnung zeigt. Demnach darf es in der Animation keine Zustände geben, bei denen Vektor und Bildvektor zusammenfallen. Das wird sehr schön bestätigt.

> A:=matrix(2,2,[[2,-1],[1,2]]);

> abbild(A);
eigenvals(A);
eigenvects(A);

A nimation !

[Maple Math]

[Maple Plot]

[Maple Math]

[Maple Math]

>

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Übersicht

Affinitäten a mit Fixpunkt

Eigenwerte von fa

Zwei verschiedene Eigenwerte

Genau ein Eigenwert

Kein Eigenwert

1 ist Eigenwert

1 ist kein Eigenwert

Eigenräume von fa

Zwei verschiedene Eigenräume

Zwei verschiedene Eigenräume

Genau ein 1-dimensionlaer Eigenraum

V ist Eigenraum

 

Normaldarstellung


Parallelstreckung


(echte) EULER-Affinität


Scherstreckung


zentrische Streckung


affine Drehstreckung

Spezialfälle


Achsenspiegelung


flächentreue EULER-Affinität


Scherung


Punktspiegelung oder Identität


mit a
2 + b2 = 1
affine Drehung

 

Affinitäten a ohne Fixpunkt

Eigenwerte von fa

1 ist Eigenwert

1 ist einziger Eigenwert

Es gibt einen zweiten Eigenwert

Eigenräume von fa

V ist Eigenraum

Genau ein 1-dimensionaler Eigenraum

Zwei verschiedene Eigenräume

Normaldarstellung


Verschiebung


Schubscherung


Schubparallelstreckung

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Literatur

W.C. Bauldry, J.L. Hirst

A Graphical Tool for Linear Algebra

in: MapleTech 3 (3), 48-49, 1996

Lambacher-Schweizer

Themenhefte Mathematik Lineare Algebra und Analytische Geometrie

Klett-Verlag, Stuttgart 1979

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