Kapitel 17 > Quantifizierung der Myokardperfusion |
Fallbeispiel 1: 74-jähriger Patient mit Angina pectoris und koronarer Dreigefäßerkrankung 1 | 2 | 3 | 4 Zurück zur Übersicht |
| Bereits die visuelle (qualitative) Analyse der First-pass-Untersuchung zeigte in Ruhe eine zum Teil transmural verminderte Signalintensität in der Lateralwand, die sich nach anterior und posterior erstreckte. Unter Adenosin (140 µg/kg/min i.v.) war dieser Defekt verstärkt sichtbar. Die quantitative Analyse der Studie ergab eine fehlende Perfusionsreserve von 1,0 in der Lateralwand. Anterior zeigte sich eine verminderte Perfusionsreserve von 1,4. In der gut kollateralisierten posterioren Wand und septal war die Perfusionsreserve mit 2,2 nur gering vermindert. Bei überwiegend eingeschränkter Perfusionsreserve im LAD-abhängigen Kollateralgebiet wurde eine PTCA der LAD durchgeführt. Anschließend war der Patient beschwerdefrei. |