Inhaltsbersicht


1. Lieferungsumfang
   1.1 Lademodule
   1.2 Hilfsdateien fr grafische Ausgabe
   1.3 Sonstige Dateien
2. Installation
   2.1   Automatische Installation unter DOS
   2.2   Manuelle Installation unter DOS
   2.3   Ergnzende Manahmen fr einen Betrieb von FEST unter WIN 3.1X
   2.4   Manuelle Installation von FEST ab Windows 95
3. Anwendung der Programme
   3.1   DOS
   3.2   WIN 3.1X
   3.3   WIN 95 und jngere WIN-Betriebssysteme
4. Allgemeine Hinweise zu den Programmen
5. Hinweise zu den einzelnen Programmen
   5.1   Mohrscher Verformungskreis	(P2_1)
   5.2   DMS-Rosette I (Verformungen)	(P2_2)
   5.3   Schnittspannungen am Wrfelelement	(P3_1)
   5.4   Mohrscher Spannungskreis	(P3_2)
   5.5   Hookesches Gesetz 	(P4_1)
   5.6   DMS-Rosette II (Spannungen)	(P4_2)
   5.7   Auswertung von Zugversuchen	(P6_1)
   5.8   Werkstofffliekurve (aus Zugversuch)	(P6_2)
   5.9   Festigkeitshypothesen	(P7_1)
   5.10  DMS-Rosette III (Sicherheit)	(P7_2)
   5.11  Formzahlen von Wellen 	(P8_1)
   5.12  Fliekurve glatter Biegetrger 	(P9_1)
   5.13  Fliekurve gekerbter Bauteile 	(P9_2)
   5.14  Auswertung von Schwingversuchen	(P11_1)
   5.15  Dauerfestigkeitsschaubild 	(P11_2)
   5.16  Kerbwirkungszahl 	(P11_3)
   5.17  Synthetische Whlerlinie 	(P11_4)
   5.18  Sicherheitsnachweis schwingend (1 Komponente)	(P11_5)
   5.19  Sicherheitsnachweis schwingend (3 Komponenten)	(P11_6)
   5.20  Dauerfestigkeitsschaubild, Haigh	(PB3_1)
6. Information
7. Haftungsausschlu




1. Lieferungsumfang

Die Installationsdiskette enthlt 41 Dateien. In der nachfolgenden Zusammenstellung ist 
hinter dem Dateinamen, soweit notwendig, die Bedeutung der Datei angegeben.

Die Textdatei "README.TXT" bzw. "README.DOC" hat die hier vorliegende Dokumen-
tation zum Inhalt.


1.1 Lademodule

P2_1.EXE 	Mohrscher Verformungskreis
P2_2.EXE 	DMS-Rosette I (Verformungen)

P3_1.EXE 	Schnittspannungen am Wrfelelement
P3_2.EXE 	Mohrscher Spannungskreis

P4_1.EXE 	Hookesches Gesetz
P4_2.EXE 	DMS-Rosette II (Spannungen)

P6_1.EXE 	Auswertung von Zugversuchen
P6_2.EXE  	Werkstofffliekurve aus Zugversuch

P7_1.EXE 	Festigkeitshypothesen
P7_2.EXE 	DMS-Rosette III (Sicherheit)

P8_1.EXE  	Formzahlen von Wellen

P9_1.EXE  	Fliekurve glatter Biegetrger
P9_2.EXE  	Fliekurve gekerbter Bauteile

P11_1.EXE 	Auswertung von Schwingversuchen
P11_2.EXE 	Dauerfestigkeitsschaubild
P11_3.EXE  	Kerbwirkungszahl
P11_4.EXE  	Synthetische Whlerlinie
P11_5.EXE 	Sicherheitsnachweis schwingend  (1 Komponente)
P11_6.EXE 	Sicherheitsnachweis schwingend  (3 Komponenten)

PB3_1.EXE 	Dauerfestigkeitsschaubild, Haigh

INFO.EXE 	Information


INSTALL.EXE 	Programm zur autom. Installation unter DOS
FESTWAHL.EXE 	Programmauswahl


1.2 Hilfsdateien fr grafische Ausgabe

ATT.BGI
CGA.BGI
EGAVGA.BGI
HERC.BGI
IBM8514.BGI
PC3270.BGI
VESA16.BGI
GOTH.CHR
LITT.CHR
SANS.CHR
SIMP.CHR
TRIP.CHR


1.3 Sonstige Dateien

README.TXT	Dokumentation zur Installation und Benutzung
README.DOC 	dto.            (WORD-Version)
FEST.BAT	Start-Prozedur fr Ablauf
FEST.ICO	Symbol fr die Programmsammlung FEST
FESTX.BAT	Steuerungs-Prozedur fr Ablauf unter DOS
MUSTER._SV 	Daten einer Muster-Schwingversuchsauswertung


2.  Installation

Die Installationsdiskette enthlt alle zur Installation und Anwendung bentigten Dateien. 
Installationsvoraussetzungen sind ein IBM AT-kompatibler PC (mit Festplattenlaufwerk "C:" 
und Diskettenlaufwerk "A:") sowie das Betriebssystem MS DOS (ab Version 3.3) oder 
Windows 95 und jnger. Die FEST-Programme sind fr MS DOS konzpiert, wobei auch 
eine Ausfhrung unter WIN 3.1X oder unter WIN 95 und jnger mglich ist.


2.1 Automatische Installation unter DOS

Vorbemerkung:


Bei der automatischen Installation wird im allgemeinen die Datei "AUTOEXEC.BAT" 
verndert. In diesen Fllen wird die bisherige Version als "AUTOEXEC.FES" 
gerettet. Vor einem PC-Neustart sollte auf jeden Fall berprft werden, ob die 
nderungen in "AUTOEXEC.BAT" in Ordnung sind. Dazu sind die Kommandos 
PATH, APPEND und SET DATEI anzusehen. Bei entsprechenden Kenntnissen und 
einer komplexen "AUTOEXEC.BAT"-Datei, wie sie zum Beispiel bei 
Netzeinbindungen des PCs auftritt, ist eine manuelle Installation der automatischen 
Installation vorzuziehen (siehe Abschnitt 2.2).

Die automatische Installation sollte direkt unter DOS (nicht in einem Windows-DOS-Fenster) 
erfolgen. Gestartet wird der Installationsvorgang entweder durch die Eingabe von 
A:INSTALL <return> oder B:INSTALL <return>, je nachdem in welchem Disketten-Laufwerk 
sich die Installationsdiskette befindet.

Die Installation beginnt mit dem  Hinweis auf die Dokumentation in der Textdatei 
"README.TXT" und kann an dieser Stelle abgebrochen werden.

Sie wird mit der Frage fortgesetzt, in welchem Diskettenlaufwerk sich die 
Installationsdiskette befindet. Liegt die Diskette im Laufwerk "A:", so mu nur ausgelst 
werden, ansonsten ist die Laufwerksbezeichnung "B:" einzugeben.

Als nchstes wird das gewnschte Installations-Ziellaufwerk und -verzeichnis abgefragt. Als 
Voreinstellung wird "C:\FEST" angeboten. Nach Besttigung des Installationspfads wird das 
neue Verzeichnis auf der Festplatte angelegt, und smtliche Dateien werden von der 
Installationsdiskette in dieses Verzeichnis kopiert.

Anschlieend erfolgt eine Prfung, ob in der MS DOS-Startprozedur "C:\AUTOEXEC.BAT" 
nderungen vorzunehmen sind. Der Anwender hat die Wahl, diese Korrekturen automatisch 
vornehmen zu lassen oder sie nach erfolgter Installation selbst durchzufhren.

Den Abschlu bildet die Meldung des erfolgreichen Installationsendes.

        Wichtiger Hinweis:
Im allgemeinen wird bei der Installation die MS DOS Startprozedur 
"C:\AUTOEXEC.BAT" verndert. Die Kommandos "PATH" und "APPEND" werden 
um den neu angelegten Pfad erweitert. Existieren die Kommandos "PATH" bzw. 
"APPEND" nicht, so werden sie am Ende der Datei "C:\AUTOEXEC.BAT" 
hinzugefgt. Zustzlich wird ein SET Kommando erzeugt, das der 
Umgebungsvariablen DATEI den neu angelegten Pfad zuweist.



Nachdem der Anwender berprft hat, ob die durch die Installation hervorgerufenen 
nderungen in "C:\AUTOEXEC.BAT" in Ordnung sind, sollte er den Computer neu starten 
(Warm- oder Kaltstart). Damit sind alle Voraussetzungen zur Anwendung der 
Festigkeitsprogramme unter DOS getroffen.

        Anmerkungen zur automatischen Installation:
Existiert vor Beginn der Installation ein Unterverzeichnis, das dem gewnschten 
Installationsverzeichnis entspricht, so wird die Installation mit dem Hinweis, dieses 
Verzeichnis zuerst zu lschen, abgebrochen. Nach dem Entfernen dieses 
Verzeichnisses kann der Installationsvorgang neu begonnen werden.

Existiert vor der Installation die Datei "C:\AUTOEXEC.BAT" nicht, so wird zwar das 
neue Installationsverzeichnis angelegt und die notwendigen Dateien werden in 
dieses Verzeichnis kopiert, dann aber wird die Installation mit einer Warnung 
beendet. Der Anwender hat in diesem Fall selbst dafr Sorge zu tragen, da vor 
dem Start der Festigkeitsprogramme die notwendigen Pfadangaben vorgenommen 
sind.

Das neu angelegte Verzeichnis sollte nicht als allgemeines Arbeitsverzeichnis (fr andere 
Anwendungen als FEST) verwendet werden, da es dort zu versehentlichen Dateilschungen 
kommen knnte.


2.2 Manuelle Installation unter DOS

Es soll beispielsweise von der Installationsdiskette im Laufwerk A: in das Plattenverzeichnis 
D:\ANWE\FEST installiert werden.

Vorgehensweise:
MKDIR D:\ANWE\FEST
COPY A:*.* D:\ANWE\FEST\*.*
In C:\AUTOEXEC.BAT die Kommandos PATH und APPEND um "D:\ANWE\FEST;"  
erweitern:
PATH .... D:\ANWE\FEST; ....
APPEND .. D:\ANWE\FEST; ....
In C:\AUTOEXEC.BAT an geeigneter Stelle folgendes SET-Kommando eintragen:
SET DATEI=D:\ANWE\FEST
Verndertes AUTOEXEC.BAT testweise aktivieren.
PC-Neustart.


2.3 Ergnzende Manahmen fr einen Betrieb von FEST unter WIN 3.1X



Will man FEST auch aus Windows 3.1x starten knnen, so sind nach erfolgter Installation 
unter DOS  (siehe  Abschnitt 2.1 bzw. 2.2) zustzlich folgende Manahmen unter Windows 
3.1x notwendig (die Pfadangabe D:\ANWE\FEST ist dabei beispielhaft):
 
In eine neue oder passende bestehende Programmgruppe ein neues Symbol  FEST   
einfgen, das aus den unter WIN 3.1X-Standardsymbolen ausgewhlt werden kann

Diesem Symbol mssen folgende Eigenschaften unterlegt werden:  
Befehlszeile:	D:\ANWE\FEST\FEST.BAT
Arbeitsverzeichnis:	D:\ANWE\FEST.


2.4 Manuelle Installation von FEST ab Windows 95

Bei einem Betriebssystem ab Windows 95 ist die Installation von Hand durchzufhren. Der 
Hauptteil der Implementierung von FEST kann bequem mit dem Windows Explorer 
vorgenommen werden:

Neuen Ordner "FEST" erstellen (z.B. "C:\FEST\PROGRAMME\FEST"). Smtliche 
Dateien der Installationsdiskette in diesen Ordner kopieren.

Gegebenenfalls muss der Schreibschutz der kopierten Dateien aufgehoben werden 
(Alle Dateien markieren, rechte Maustaste, linke Maustaste Eigenschaften, 
Schreibgeschtzt durch Anklicken Schreibschutz aufheben).

Zur Datei "FEST.BAT" in diesem Ordner eine Verknpfungsdatei herstellen. Dazu 
"FEST.BAT" markieren, mit rechter Maustaste Men ffnen und "Verknpfung 
erstellen" klicken. Die Verknpfungsdatei hat zunchst das bliche BAT-
Verknpfungssymbol und den automatisch erzeugten Namen "Verknpfung mit 
FEST.BAT". Bei dieser Methode werden die "Befehlszeile" und das 
"Arbeitsverzeichnis" in der Verknpfung automatisch richtig eingestellt. Wenn 
gewnscht, kann die Verknpfung auf den Desktop gezogen werden.

Die eben erzeugte Verknpfungsdatei  markieren, mit Rechtsklick Men ffnen und 
links "Umbenennen" klicken, den langen Namen in die Kurzbezeichnung "FEST" 
abndern. Anschlieend durch Rechtsklick nochmals Men ffnen und links  
"Eigenschaften"  klicken, das Bild-Symbol der Verknpfung in "FEST.ICO" abndern 
(die Bilddatei findet man ebenfalls im Verzeichnis "FEST".

Mit geeignetem Editor in die "autoexec.bat" folgende Zeile einfgen:
 SET DATEI=<pfad zum ordner FEST> 


wobei anstelle von <pfad zum ordner FEST> die komplette Pfadangabe zum Ordner FEST 
einzutragen ist z.B. "C:\FEST\PROGRAMME\FEST").

Nach dem Herunterfahren und Neustart des Systems ist die Installation beendet.

Anstelle der Eintragung in die "autoexec.bat" besteht bei Betriebssystemen WINDOWS 2000 
und jnger folgende Mglichkeit:
-	Arbeitsplatz markieren, mit rechter Maustaste markieren und Eigenschaften klicken. 
-	Mit linker Maustaste auf Erweitert und dort Umgebungsvariable durch Klicken ffnen. 
-	Unter Benutzervariable auf Neu gehen. Im Fenster Neue Benutzervariable folgende 
	Eintragung vornehmen:
	- Name der Variablen: Datei
	- Wert der Variablen: <pfad zum ordner FEST> wobei anstelle von <pfad zum ordner FEST> 
	die komplette Pfadangabe zum Ordner FEST einzutragen ist z.B. C:\FEST\PROGRAMME\FEST).

Die Installation ist mit dieser Eintragung beendet, das Programmpaket FEST ist betriebsbereit.


3. Anwendung der Programme

3.1 DOS

Die Festigkeitsprogramme knnen auf DOS-Ebene aus jedem aktuellen Verzeichnis 
gestartet werden. Der Start erfolgt durch Eingabe von

FEST <return>,

womit die Batch-Datei "FEST.BAT" aktiviert wird. Nach einer allgemeinen Information wird 
ein Auswahlmen mit allen Festigkeitsprogrammen angezeigt. Die Auswahl erfolgt durch 
Verfahren des Markierungspfeils mit Hilfe der vier Cursortasten. Das markierte Programm
wird anschlieend durch Drcken der Taste <Return> aktiviert. Wird das Programm nach 
der Auswertung verlassen (mit Taste <Esc>), so befindet sich der Anwender wieder im 
Auswahlmen und kann weitere Programme anwhlen. Mit <i> kann eine allgemeine 
Information angezeigt werden. Zurck auf die DOS-Ebene kommt der Benutzer aus dem 
Auswahlmen durch Drcken von <Esc>.

Eine andere Mglichkeit, ein Programm zu starten, besteht in der Eingabe des 
Programmnamens. Um z.B. das Programm "Festigkeitshypothesen" anzustoen, wre 
"P7_1 <return>" einzugeben.

       Zusatzbemerkungen:
Aus lizenzrechtlichen Grnden kann kein Programm zur Erzeugung von hardcopies 
der Bildschirmgrafiken mitgeliefert werden. Den Anwendern wird der Kauf eines 
leistungsfhigen Hardcopy-Programms wie etwa Pizazz Plus der Firma Application 
Techniques,Incorporated (10 Lomar Park Drive, Pepperell, Massachusetts 01463, 
USA) empfohlen.

Sollte sich bei der Anwendung der Programme herausstellen, da falsche Zeichen 
erscheinen, so deutet das darauf hin, da nicht der richtige DOS-Zeichensatz 
eingestellt ist. Ggf. ist in der MS DOS-Beschreibung nachzulesen, wie auf den 
Zeichensatz "437" umgestellt werden kann.




3.2 WIN 3.1X

Nachdem die richtige Programmgruppe durch Doppelklicken geffnet ist, wird FEST durch 
Doppelklicken des Symbols FEST in dieser Programmgruppe gestartet.  Es erscheint das 
Men zur Auswahl der gewnschten Berechnung. Nach Beendigung der Berechnung 
erscheint wieder der Win 3.1x-Bildschirm mit der immer noch geffneten Programmgruppe 
und nicht das Auswahlmen wie beim DOS-Betrieb des Programm-Systems. Mit erneutem 
Doppelklicken von FEST kann der Vorgang wiederholt und ein neues Programm ausgewhlt 
werden.


3.3 WIN 95 und jngere WIN-Betriebssysteme

FEST wird durch Doppelklicken des Symbols FEST auf dem Desktop gestartet. Es 
erscheint das Men zur Auswahl der gewnschten Berechnung. Nach Beendigung der 
Berechnung erscheint wieder der Desktop und nicht  das Auswahlmen wie beim DOS-
Betrieb des Programm-Systems. Mit erneutem Doppelklicken von FEST kann der Vorgang 
wiederholt und ein neues Programm ausgewhlt werden.


4. Allgemeine Hinweise zu den Programmen

Die Handhabung der Programme ist  - abgesehen von PB3_1 -  in weiten Bereichen 
vergleichbar, so da zunchst allgemein auf gemeinsame Eigenschaften eingegangen 
werden soll, bevor Besonderheiten einzelner Programme beschrieben werden.

In jedem Fall erscheint ein Startfenster, das den Programmnamen und den Zweck des 
Programms enthlt. Dieses Fenster verschwindet durch Bedienen einer beliebigen Taste 
oder nach sptestens 2,5 Sekunden. Anschlieend werden, je nach Erfordernis, Auswahl- 
oder Eingabefenster angezeigt.

Ein Auswahlfenster gestattet die Auswahl zwischen verschiedenen Mglichkeiten durch 
Drcken einer der angezeigten Tasten, whrend in einem Eingabefenster Texte oder 
Zahlen einzugeben sind. Die Eingabe erfolgt in einem schwarzen Feld, in das im 
allgemeinen schon ein Voreinstellungswert eingetragen ist, der entweder berschrieben 
oder unverndert bernommen wird.  Die eigentliche bernahme der Zahl oder des Textes 
geschieht durch Drcken der Taste <return>, dadurch rckt die linksbndig eingegebene 
Zahl nach rechts, evtl. wird ein weiteres Feld im Eingabefenster aktiviert.



Soll in einem teilweise ausgefllten Eingabefenster nochmals neu begonnen werden, so ist 
dies im allgemeinen durch Drcken von <Esc> mglich. Hat man in einem Auswahl- oder 
Eingabefenster noch nichts eingegeben, so fhrt <Esc> zum Vorgngerfenster oder beim 
ersten Fenster zurck zum Programmauswahlmen.

In manchen Fllen steht unmittelbar hinter der Eingabeaufforderung der Hinweis "(k)", was 
bedeutet, da anstelle einer Zahleneingabe der Wert durch Drcken der Taste <k> 
korreliert werden kann. Der Wert wird in diesem Fall ber eine geeignete Beziehung 
berechnet und automatisch ins Eingabefenster eingetragen.

Bestehen besondere Steuerungsmglichkeiten, so werden diese immer in der unteren 
Steuerleiste des Bildschirms angezeigt und knnen durch Drcken der entsprechenden 
Tasten aktiviert werden.

In vielen Programmen kann nach der Eingabe aller notwendigen Daten das Ergebnis als 
Grafik betrachtet werden. Dies geschieht in einem gerahmten Grafikfenster. Unter dem 
Rahmen sind jeweils alle Steuerungsmglichkeiten aufgefhrt. Auch sie werden durch das 
Drcken der entsprechenden Taste aktiviert. Im Regelfall wird die Grafik durch Drcken der 
Taste <Esc> verlassen.


Die bernahme der Grafiken in andere Windows-Anwendungen kann z. B: folgendermaen 
vorgenommen werden: 
- Erstellen einer Hardcopy (Umschalttaste und Druck gleichzeitig drcken) des Bildschirms 
mit der entsprechenden Grafik. 
- Kopieren der Zwischenablage z. B. in Paint. 
- ndern des schwarzen Hintergrunds ber Bild und Farben umkehren.  


5. Hinweise zu den einzelnen Programmen

5.1 Mohrscher Verformungskreis (P2_1)

Es wird empfohlen, bei der Mastabswahl fr die Bildschirmgrafik zunchst <a> fr 
automatische Mastabsanpassung zu whlen. Damit ist sichergestellt, da sich der 
Verformungskreis mglichst gro und vollstndig abbildet. Anschlieend kann der 
Zeichenmastab, wenn notwendig, den speziellen Erfordernissen angepat werden.


5.2 DMS-Rosette I (Verformungen) (P2_2)

Fr die Mastabsfestlegung zur Darstellung des Verformungskreises gilt das in 5.1 
Gesagte.

Gewhlt werden kann zwischen einer 0-45-90-Rosette, Fall a, einer 0-60-120-Rosette, 
Fall b, und einer Rosette mit 3 beliebigen Richtungen, Fall c. Whrend in den erstgenannten 
Fllen die Richtung x mit der Richtung 0? bereinstimmt, mssen im 3. Fall alle drei 
Merichtungen bezglich x beschrieben werden. Zur Kontrolle der Rosettenrichtungen kann 
man sich in der Grafik einen Lageplan anzeigen lassen.




5.3 Schnittspannungen am Wrfel (P3_1)

Bei der Eingabe der Komponenten der Spannungsmatrix mssen die Schubspannungen 
unter der Hauptdiagonalen nicht bercksichtigt werden. Sie ergeben sich automatisch durch 
Spiegelung an der Hauptdiagonalen. Der Normalenvektor "n" der Schnittebene mu nicht 
normiert mit einem Betrag von 1 eingegeben werden. Die Normierung erfolgt nach Eingabe 
aller 3 Komponenten von "n" selbstttig.

Bei der Ausgabe der Spannungskreise wird der Zeichenmastab automatisch den 
Erfordernissen angepat, der Mastab kann nicht manuell verndert werden.


5.4  Mohrscher Spannungskreis (P3_2)

Es wird empfohlen, bei der Mastabswahl fr die Bildschirmgrafik zunchst <a> fr 
automatische Mastabsanpassung zu whlen. Damit ist sichergestellt, da sich die 
Spannungskreise mglichst gro und vollstndig abbilden. Anschlieend kann der 
Zeichenmastab, wenn notwendig, den speziellen Erfordernissen angepat werden.


5.5  Hookesches Gesetz (P4_1)

Zunchst sind die elastizittstheoretischen Konstanten festzulegen, aus denen die 
Transformationsmatrix "H" aufgebaut wird. Werden anschlieend die Spannungen 
eingegeben, so knnen die Verformungsgren berechnet werden und umgekehrt. Die 
Berechnung ist fr den rumlichen Spannungzustand in Matrizenschreibweise dargestellt. 
Fr die Sonderflle ebener Spannungszustand bzw. einachsiger Spannungszustand ist ein 
Teil der Spannungen auf Null zu setzen.


5.6  DMS-Rosette II (Spannungen) (P4_2)

Wie schon im Programm P2_2 kann der Anwender zwischen 3 Rosettenarten whlen. Zur 
Berechnung der Spannungen sind der Elastizittsmodul und die Querkontraktionszahl 
anzugeben. Die ebenfalls abgefragte Spannung "Sigma_z" ist auf Null voreingestellt, was 
beieinem ebenen Spannungszustand immer zutrifft. Mit von Null verschiedenen 
Spannungen "Sigma_z" knnen auch dreiachsige Spannungszustnde erfat werden, wie 
sie z.B. auf der Innenseite von Hohlzylindern unter Innendruck auftreten. Als Ergebnis 
werden die drei Mohrschen Spannungskreise dargestellt, die den Spannungszustand 
charakterisieren. Es kann natrlich auch der Verformungskreis angezeigt werden, der sich 
unmittelbar aus der Rosettenauswertung ergibt.



5.7  Auswertung von Zugversuchen (P6_1)

Nach der Auswertung eines oder mehrerer Zugversuche knnen die Ergebnisse in einer 
Protokolldatei abgelegt werden, Taste <D>. Dabei ist ein Dateiname anzugeben. Wird der 
Name ohne Erweiterung geschrieben, so wird automatisch ".DAT" hinzugefgt. Hat man 
einen Namen gewhlt, der schon vorhanden ist, so wird vor berschreibung gewarnt. Da 
die Protokolldatei reines Textformat aufweist, kann sie nach Verlassen der Programmwahl 
auf DOS-Ebene durch ein gewhnliches PRINT gedruckt werden.


5.8  Werkstofffliekurve aus Zugversuch (P6_2)

Bei der Eingabe von 3 Wertepaaren (eps/sig) zur Beschreibung der Werkstofffliekurve fr 
nicht allzu groe Dehnungen ist folgendes zu beachten: Bei einer Approximation nach 
Ramberg-Osgood kann der erste Sttzpunkt P1(Eps_1/Sig_1) an beliebiger Stelle auf der 
Hookeschen Geraden liegen, bei einer Nherung nach Ludwik dagegen mu 
P_1(Eps_1/Sig_1) mit dem Fliepunkt P_F(Eps_F/Sig_F) identisch sein. Der zweite 
Sttzpunkt P_2(Eps_2/Sig_2) und ebenso P_3(Eps_3/Sig_3) sollen im plastischen Bereich 
der Fliekurve liegen, wobei Eps_1 < Eps_2 < Eps_3 gelten soll. Die Sttzwerte mssen zu 
einem degressiven Kurvenverlauf fhren, andernfalls erfolgt eine Fehlermeldung.


5.9  Festigkeitshypothesen (P7_1)

Es wird empfohlen, bei der Mastabswahl fr die Bildschirmgrafik zunchst <a> fr 
automatische Mastabsanpassung zu whlen. Damit ist sichergestellt, da sich die 
Spannungskreise und die Grenzkurven mglichst gro und vollstndig abbilden. 
Anschlieend kann der Zeichenmastab, wenn notwendig, den speziellen Erfordernissen 
angepat werden.

Die Beanspruchung ist durch die 6 Spannungskomponenten "Sig_x, Sig_y, Sig_z,  Tau_xy, 
Tau_yz, Tau_zx" festgelegt. Im allgemeinen Fall wird der Spannungszustand durch die 3 
kombinierten Mohrschen Spannungskreise wiedergegeben und den Versagensgrenzlinien 
gegenbergestellt. Abhngig vom Werkstoffverhalten (zh bzw. sprd) kann die Sicherheit 
gegen Flieen, Scherbruch oder Trennbruch berechnet und angezeigt werden.



Fr den Sonderfall, da nur "Sig_x" und "Tau_xy" von Null verschieden sind, ist auch eine 
andere Darstellung mglich. In diesem Fall wird in einem Sig_x-Tau_xy-Koordinatensystem 
der Betriebspunkt B(Sig_x/Tau_xy) einer Versagens-Grenzkurve gegenbergestellt. Bei 
sprdem Werkstoffverhalten kann fr den Sonderfall die NH durch eine von "R_m" 
abweichende Torsionsbruchfestigkeit "Tau_tB" modifiziert werden, Taste <F9>. Bei 
Korrelation von "Tau_tB" wird "Tau_tB = R_m" gesetzt.


5.10  DMS-Rosette III (Sicherheit) (P7_2)

Es wird empfohlen, bei der Mastabswahl fr die Bildschirmgrafik zunchst <a> fr 
automatische Mastabsanpassung zu whlen. Damit ist sichergestellt, da sich der 
Verformungskreis, die Spannungskreise und die Grenzkurven mglichst gro und 
vollstndig abbilden. Anschlieend kann der Zeichenmastab, wenn notwendig, den 
speziellen Erfordernissen angepat werden.


5.11  Formzahlen von Wellen (P8_1)

In Fllen, bei denen eine Berechnung von "K_t" mit der eingegebenen Geometrie nicht 
mglich ist, erfolgt anstelle der erwarteten Formzahlanzeige ein entsprechender Hinweis.


5.12  Fliekurve glatter Biegetrger (P9_1)

Der Biegetrger-Profilquerschnitt wird in einem xz-Koordinatensystem beschrieben. Da das 
Profil zur x- und zur z-Achse symmetrisch ist und um die x-Achse gebogen wird, gengt es, 
den halben Querschnitt oberhalb der x-Achse durch eine Anzahl von Rechtecken gleicher 
Hhe dz und verschiedener Breite "b(z)" anzunhern. Einzugeben sind deshalb die halbe 
Profilhhe (= z-Koordinate der oberen Berandung) und die Breiten dieser Rechtecke 
(Streifen) beim untersten Rechteck beginnend. Es wird empfohlen, zu prfen ob der 
Querschnitt richtig approximiert wurde, Taste <F2>.

Die Werkstofffliekurve wird durch die Ludwik-Beziehung angenhert, dazu werden als 
Eingabedaten die Gren "E, R_e, C_L, n_L" verlangt. "C_L" und "n_L" knnen ggf. mit 
Hilfe des Programms P6_2 ermittelt werden.

Die einzugebende Maximaldehnung bestimmt den Zeichenmastab der Dehnungsachse. 
Auerdem wird beim Abrufen der Ergebnisse, Taste <F4>, das zu dieser Dehnung 
gehrende Biegemoment angezeigt.


5.13  Fliekurve gekerbter Bauteile (P9_2)



Die Werkstofffliekurve wird durch die Ramberg-Osgood-Beziehung angenhert, dazu 
werden als Eingabedaten die Gren "C,n,E" verlangt. "C" und "n" knnen ggf. mit Hilfe des 
Programms P6_2 ermittelt werden.

Die einzugebende Maximaldehnung bestimmt den Zeichenmastab der Dehnungsachse der 
Werkstoff- und der Bauteilfliekurve. Auerdem wird beim Abrufen der Ergebnisse, Taste 
<F4>, die zu dieser Dehnung gehrende Nennspannung angezeigt.

Mit <F3> kann, abhngig von der herrschenden Nennspannung, die Dehnungs- und die 
Spannungsformzahl angezeigt werden.


5.14  Auswertung von Schwingversuchen (P11_1)

Die Hauptmenpunkte (4) bis (6) knnen erst angewhlt werden, nachdem 
Schwingversuchsergebnisse eingegeben worden sind oder alte Schwingversuchsdaten 
geladen wurden. Sollen Schwingversuchsdaten fr sptere Auswertungen gespeichert 
werden, so ist der Dateiname ohne Extension einzugeben. Umgekehrt werden beim Holen 
alter Schwingversuchsdaten die Dateinamen der verfgbaren Dateien ebenfalls ohne 
Extension angezeigt. Auch in diesem Fall erfolgt die Auswahl durch Eingabe des 
Dateinamens ohne Erweiterung. Vom Programm P11_1 erzeugte Dateien sind an der 
Erweiterung "._SV" zu erkennen.

Zur Demonstration kann eine Datei "MUSTER" mit einer Musterauswertung aus dem 
Verzeichnis bzw. Ordner "FEST" geladen werden.


5.15  Dauerfestigkeitsschaubild (P11_2)

Die einzugebenden Schwingfestigkeits-Kennwerte "Sig_W" und "Sig_Sch" sind 
gegebenenfalls manuell zu korrigieren, wenn Einflugren auf die Schwingfestigkeit 
bercksichtigt werden sollen, da im Programm keine Umrechnung auf "Sig_W*" bzw. 
"Sig_Sch*" erfolgt.

Whlt man im Grafikmodus <F3>, so wird zu der eingegebenen Mittelspannung die 
zugehrige Grenzspannungsamplitude ermittelt und in das Dauerfestigkeitsschaubild 
eingetragen.


5.16  Kerbwirkungszahl (P11_3)



In Fllen, bei denen eine Berechnung von "K_f" nach einem der angegebenen Verfahren 
nicht mglich ist, unterbleibt die erwartete Ausgabe der Kerbwirkungszahl.


5.17  Synthetische Whlerlinie (P11_4)

Zur Berechnung der modifizierten Wechselfestigkeit "Sig_W*" wird nur der 
Oberflcheneinflufaktor "C_O" aus Rauhtiefe "R_z" und Zugfestigkeit "R_m" automatisch 
berechnet, alle brigen Einflufaktoren wie etwa Gren-, Mittelspannungs- und 
Technologieeinflu sind zu einem weiteren Einflufaktor "C_x" zusammengefat, der 
eingegeben werden mu und auf "1" voreingestellt ist. Daraus wird "C_ges = C_O * C_x" 
gebildet und "Sig_W* = C_ges * Sig_W" berechnet. Auerdem wird mit "C_O" die 
Kerbwirkungszahl "K_f" zu "K_f*" korrigiert.


5.18  Sicherheitsnachweis schwingend (1 Komponente) (P11_5)

Der Sicherheitsnachweis besteht aus einer Gegenberstellung eines Betriebspunkts 
B(Sig_m/Sig_a) und eines modifizierten Dauerfestigkeitsschaubilds. Zur Berechnung von 
"Sig_a" aus der Nennspannungsamplitude "Sig_an" wird eine korrigierte Kerbwirkungszahl 
"K_f*" verwendet, whrend die Mittelspannung mit "Sig_m = K_t * Sig_mn" berechnet wird.

Zur Berechnung der modifizierten Wechselfestigkeit "Sig_W*" (und ggf. "Sig_Sch*") wird 
nur der Oberflcheneinflufaktor "C_O" aus Rauhtiefe "R_z" und Zugfestigkeit "R_m" 
automatisch berechnet, alle brigen Einflufaktoren wie etwa Gren- und 
Technologieeinflu sind zu einem weiteren Einflufaktor "C_x" zusammengefat, der 
eingegeben werden mu und auf "1" voreingestellt ist. Daraus wird "C_ges = C_O * C_x"
gebildet und "Sig_W* = C_ges * Sig_W" berechnet. Auerdem wird mit "C_O" die 
Kerbwirkungszahl "K_f" zu "K_f*" korrigiert.


5.19  Sicherheitsnachweis schwingend (3 Komponenten) (P11_6)

Im Gegensatz zum Programm P11_5, in dem die Dauerfestigkeitskennwerte automatisch 
modifiziert werden, ist dies in P11_6 nicht der Fall. Die Korrektur ist ggf. manuell 
vorzunehmen. Ebenso wird bei den Lastspannungen davon ausgegangen, da die 
Kerbwirkung bercksichtigt ist, d. h. da die Spannungen an der hchstbeanspruchten 
Stelle vorliegen.



Fr zhes Werkstoffverhalten ist eine grafische Darstellung, in der ein Betriebspunkt einer 
Grenzkurve gegenbergestellt wird, nicht mehr sinnvoll. Deshalb wird nur eine 
Vergleichsspannungs-Amplitude "Sig_va" der Wechselfestigkeit "Sig_W" gegenbergestellt. 
Es ist darauf hinzuweisen, da bei nderung eines Teils der Lastspannungen keine 
einfache Umrechnung der Sicherheit mglich ist, vielmehr wird eine komplette 
Neuberechnung notwendig.


5.20  Dauerfestigkeitsschaubild, Haigh (PB3_1)

Mit dem Programm "PB3_1" knnen Dauerfestigkeitsschaubilder nach Haigh dargestellt 
werden, vgl. Abschnitt 11.6 des Buches. Dieses Programm hat ein etwas anderes Design; 
auch die Bedienungsweise unterscheidet sich von den brigen Elementen des 
Programmpakets "FEST".


6. Information

Die Information wird beim Starten von "FEST" automatisch angezeigt, kann aber auch  
jederzeit aus dem Programm-Auswahlmen durch Drcken der Taste <i> aufgerufen 
werden. Die angezeigte Information verschwindet nach Drcken einer beliebigen Taste 
sofort, in jedem Fall aber nach 4 Sekunden Anzeigedauer. Bei DOS-Betrieb wird 
anschlieend wieder das Auswahlmen angezeigt.


7. Haftungsausschlu

Die Autoren und der Springer-Verlag bernehmen keinerlei Haftung fr Konsequenzen 
sowie direkte, indirekte, unabsichtlich entstandene oder  absichtlich herbeigefhrte 
Schden, die durch den Gebrauch dieser Software auftreten.



        Ende der Dokumentation zur Programm-Sammlung FEST

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Dokumentation zur Programm-Sammlung FEST

F E S T I G K E I T S L E H R E   G R U N D L A G E N
Issler, L., Ruo, H. und Hfele, P.
Zweite Auflage

Springer-Verlag Heidelberg 1997



