Lösung der Aufgabe 3.8
Man orientiert die Ladungsverteilung entlang der
-Achse
(Abb. 0.1)
Abbildung 0.1:
Koordinaten und Größen
 |
und bezeichnet die benötigten Größen:
-
den kürzesten Abstand des Feldpunktes von der
-Achse.
-
der Vektor von einem infinitesimalen
Ladungselement
zu dem Feldpunkt.
-
der Vektor von dem Koordinatenursprung zu
dem Feldpunkt.
-
die Position der infinitesimalen Ladung auf der
-Achse.
-
die Strecke von dem Ursprung bis zu der Projektion
des Feldpunktes auf die
-Achse.
Das Potential berechnet man mit
zu
Dieses Resultat kann dann mit
Abbildung 0.2:
Definition der Variablen
und
 |
in
umgeschrieben werden. Eine alternative Form gewinnt man mit den
Variablen
und
definiert durch
Direktes Einsetzen liefert
Die Äquipotentialflächen mit
stellen im dreidimensionalen Raum Rotationsellipsoide mit den
Brennpunkten
dar.
Für große Entfernungen von dem Stab ist
und das Potential geht in ein Punktladungspotential
über.
Eine Betrachtung der Schnittpunkte der Ellipse
mit der
- bzw. der
-Achse führt auf die Aussagen
und
Die Äquipotentialflächen
sind somit prolate Rotationsellipsoide.
Abbildung 0.3:
Zur Diskussion der Ellipsenparameter
 |
Dem Potentialwert
entnimmt man für die Gesamtladung auf dem Ellipsoid
und somit für die Kapazität der in der Aufgabenstellung angegebenen
Anordnung (vergleiche Aufg. 3.7)
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<Elektrodynamik und spezielle Relativitätstheorie, Aufgabensammlung> R. Dreizler C. Lüdde
2005