Um die Greensfunktion, die die Differentialgleichung
erfüllt, zu bestimmen, benutzt man
den Ansatz
Der bekannte Winkelanteil wird (analog zu dem dreidimensionalen Fall)
abgespalten, die zugehörigen Radialfunktionen sind zu bestimmen. Der
Winkelanteil entspricht der Symmetriebedingung
Die Differentialgleichung für den Radialanteil der Greensfunktion hat
die gleiche Struktur wie die Differentialgleichung für den Radialanteil
der Poissongleichung. Aus diesem Grund lautet der Ansatz (vergleiche D.tail 4.3)
Die vier auftretenden Funktionen von werden durch die
Standardbedingungen
Randbedingung, Symmetriebedingung und Verhalten der Ableitung für
Zur Bestimmung der Konstanten betrachtet man das Verhalten der
ersten Ableitung der radialen Greensfunktion für Stellen mit
Zu diesem Zweck integriert man die Differentialgleichung für die
radiale Greensfunktion über zwischen den Grenzen
und
mit dem Ergebnis
da das Integral über wegen der Stetigkeit der Greensfunktion für
verschwindet. Diese Bedingung mit der expliziten Form
liefert in dem Grenzfall
oder
Notiere das
Endergebnis
für die Greensfunktion des Kuchenstücks.
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<Elektrodynamik und spezielle Relativitätstheorie, Aufgabensammlung> R. Dreizler C. Lüdde
2005