Hinweise zur Lösung der Aufgabe 4.7
-
Wie lautet die
Differentialgleichung
für die Greensfunktion in einer Raumdimension?
-
Vereinfache die Diskussion im Fall
unter Verwendung der
Translationsinvarianz
und bestimme die Greensfunktion durch direkte Integration der
Differentialgleichung.
-
Überprüfe das Ergebnis für die
Greensfunktion
in einer Raumdimension.
-
Wie lautet die
Differentialgleichung
für die Greensfunktion in zwei Raumdimnsionen?
-
Die Differentialgleichung für die Greensfunktion im
kann durch die Wahl von
Koordinaten,
die die Translationssymmetrie und die Rotationssymmetrie des Problems
ausnutzen, vereinfacht werden.
-
Berechne die
Greensfunktion im
durch Integration der vereinfachten Differentialgleichung.
-
Welche Vereinfachung ergibt sich für die
Greensfunktion im
aufgrund der Symmetrien im Fall von einfachen Randbedingungen?
-
Stelle die Differentialgleichung für das
vereinfachte Problem im
auf und löse sie.
-
Um die Differentialgleichung für die dreidimensionale Greensfunktion
sauber zu lösen, ist eine
Fourierdarstellung der Lösung
notwendig. Bereite diese auf.
-
Bestimme die Fourierkoeffizienten anhand der
Differentialgleichung
durch Koeffizientenvergleich.
Werkzeuge
|
Zurück zur Aufgabenstellung
<Elektrodynamik und spezielle Relativitätstheorie, Aufgabensammlung> R. Dreizler C. Lüdde
2005
4.7 Antwort zu H1
Für eindimensionale (Potential-) Probleme lautet die
Differentialgleichung der Greensfunktion
Vereinfache die Diskussion im Fall
unter Verwendung der
Translationsinvarianz
und bestimme die Greensfunktion durch direkte Integration der
Differentialgleichung.
Zurück zu den Hinweisen
<Elektrodynamik und spezielle Relativitätstheorie, Aufgabensammlung> R. Dreizler C. Lüdde
2005
4.7 Antwort zu H2
Infolge der Translationsinvarianz des Problems kann die Greensfunktion
nur von der Differenz der Koordinaten abhängen
Die Differentialgleichung kann in zwei Schritten direkt integriert
werden. Die erste Integration ergibt auf der linken Seite der
Differentialgleichung
Aufgrund der Randbedingung
gibt es keinen Beitrag von der unteren Grenze. Für die Integration der
rechten Seite benutzt man die Definition der
-Funktion als
Ableitung der Stufenfunktion
Bei der zweiten Integration erhält man
Dieses Resultat kann in der Form
zusammengefasst werden.
Überprüfe das Ergebnis für die
Greensfunktion
in einer Raumdimension.
Zurück zu den Hinweisen
<Elektrodynamik und spezielle Relativitätstheorie, Aufgabensammlung> R. Dreizler C. Lüdde
2005
4.7 Antwort zu H3
Zur Probe berechnet man
Der zweite Term entfällt infolge der Eigenschaft der
-Funktion
so dass man nach einer zweiten Differentiation
erhält.
Wie lautet die
Differentialgleichung
für die Greensfunktion in zwei Raumdimnsionen?
Zurück zu den Hinweisen
<Elektrodynamik und spezielle Relativitätstheorie, Aufgabensammlung> R. Dreizler C. Lüdde
2005
4.7 Antwort zu H4
Die Differentialgleichung lautet
Die Differentialgleichung für die Greensfunktion im
kann durch die Wahl von
Koordinaten,
die die Translationssymmetrie und die Rotationssymmetrie des Problems
ausnutzen, vereinfacht werden.
Zurück zu den Hinweisen
<Elektrodynamik und spezielle Relativitätstheorie, Aufgabensammlung> R. Dreizler C. Lüdde
2005
4.7 Antwort zu H5
Zur Berechnung der Greensfunktion mit einfachen Randbedingungen
kann man die Translationssymmetrie und Rotationssymmetrie ausnutzen. Die
Translationsinvarianz bedingt, dass die Greensfunktion nur von der Differenz
der Vektoren
und
abhängt. Wegen der Rotationssymmetrie
ist die Greensfunktion nur eine Funktion des Betrags dieser Vektordifferenz
Man schreibt
und benutzt anstelle von kartesischen
Koordinaten ebene Polarkoordinaten
Infolge der Symmetrie hängt die
Greensfunktion nur von der Radialkoordinate ab
. Mit der Darstellung
der
-Funktion in ebenen Polarkoordinaten (Kap. 2.3 (2.11))
und Integration der Differentialgleichung
über
lautet das vereinfachte Problem in zwei Raumdimensionen
Berechne die
Greensfunktion im
durch Integration der vereinfachten Differentialgleichung.
Zurück zu den Hinweisen
<Elektrodynamik und spezielle Relativitätstheorie, Aufgabensammlung> R. Dreizler C. Lüdde
2005
4.7 Antwort zu H6
Wieder stehen zwei Integrationsschritte an. Die erste Integration mit
liefert
Nochmalige Integration nach einfacher Sortierung
ergibt
(falls der Beitrag der unteren Grenze ohne größere Vorsicht behandelt wird).
Dieses Ergebnis kann in der Form
geschrieben werden, da
positiv ist.
Welche Vereinfachung ergibt sich für die
Greensfunktion im
aufgrund der Symmetrien im Fall von einfachen Randbedingungen?
Zurück zu den Hinweisen
<Elektrodynamik und spezielle Relativitätstheorie, Aufgabensammlung> R. Dreizler C. Lüdde
2005
4.7 Antwort zu H7
In der dreidimensionalen Welt gilt
Auch in diesem Fall ist (für einfache Randbedingungen) die Ausnutzung
der Symmetrien der Greensfunktion nützlich
Die Greensfunktion hängt nur von dem Abstand der beiden Punkte ab.
Stelle die Differentialgleichung für das
vereinfachte Problem im
auf und löse sie.
Zurück zu den Hinweisen
<Elektrodynamik und spezielle Relativitätstheorie, Aufgabensammlung> R. Dreizler C. Lüdde
2005
4.7 Antwort zu H8
Benutzt man Kugelkoordinaten
und integriert
(analog zu der Behandlung des zweidimensionalen Problems) die
Differentialgleichung über den Raumwinkel, so erhält man
Die Schritte zur Integration dieser Differentialgleichung sind
Im nächsten Schritt tritt auch hier eine Schwierigkeit auf
Dies ist das korrekte Ergebnis, doch ist die Herleitung suspekt.
Um die Differentialgleichung für die dreidimensionale Greensfunktion
sauber zu lösen, ist eine
Fourierdarstellung der Lösung
notwendig. Bereite diese auf.
Zurück zu den Hinweisen
<Elektrodynamik und spezielle Relativitätstheorie, Aufgabensammlung> R. Dreizler C. Lüdde
2005
4.7 Antwort zu H9
Die dreidimensionale Differentialgleichung kann mit einem Fourieransatz
diskutiert werden. Man benötigt die Fourierdarstellung der
-Funktion
Für die Greensfunktion kann man den Fourieransatz machen
Bestimme die Fourierkoeffizienten anhand der
Differentialgleichung
durch Koeffizientenvergleich.
Zurück zu den Hinweisen
<Elektrodynamik und spezielle Relativitätstheorie, Aufgabensammlung> R. Dreizler C. Lüdde
2005
4.7 Antwort zu H10
Die Differentialgleichung ergibt mit dem Ansatz
Setze die Fourierdarstellung der
-Funktion ein und vergleiche.
Dies liefert
Zur Berechnung von
sind die folgenden Schritte notwendig:
Beginne mit
Das Winkelintegral ist
In der verbleibenden Integration
tritt ein uneigentliches Integral auf
Man erhält somit das bekannte Resultat
Zurück zu den Hinweisen
Zurück zur Aufgabenstellung
Zurück zum Inhaltsverzeichnis
<Elektrodynamik und spezielle Relativitätstheorie, Aufgabensammlung> R. Dreizler C. Lüdde
2005