6.1 Das Magnetfeld und die Wechselinduktion paralleler Drähte
Die magnetische Induktion von zwei dünnen, parallelen Drähten, in denen ein
stationärer Strom fließt, kann im Prinzip durch Superposition der Magnetfelder berechnet
werden. Hier wird der Weg über das Vektorpotential gewählt. Das Ergebnis
zeigt, dass Superposition auch nicht so einfach gewesen wäre. Fließt in
den Drähten ein Wechselstrom, so ist auch die Diskussion der Wechselinduktion
von Interesse.
Aufgabenstellung
Zwei dünne gerade Leiter werden von Strömen der Stärke
in
entgegengesetzter Richtung durchflossen
(Abb. 0.1).
Die Leiter verlaufen parallel im Abstand
Abbildung 0.1:
Zur Wechselinduktion paralleler Drähte
 |
- Berechne das Vektorpotential und die magnetische Induktion in dem
Grenzfall unendlich langer Leiter.
- Berechne die wechselseitige Induktion für Drähte der Länge
Betrachte den Grenzfall
- Ist es möglich in dem Grenzfall
einen
Wechselinduktionskoeffizienten pro Längeneinheit zu definieren?
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Werkzeuge:
Fragen
zur schrittweisen Gewinnung der Lösung
Aufruf
der Lösung
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<Elektrodynamik und spezielle Relativitätstheorie, Aufgabensammlung> R. Dreizler C. Lüdde
2005