Hinweise zur Lösung der Aufgabe 7.16
-
Schreibe die
Wellengleichungen
für die elektromagnetischen Potentiale mit dem Hertzschen Vektor um.
-
Betrachte die
Kontinuitätsgleichung
und die Lorentzeichung.
-
Gib die Lösung der
Differentialgleichung
für den Hertzschen Vektor an und stelle die elektromagnetischen Felder
durch diesen Größe dar.
-
Bestimme den Hertzschen Vektor für den
Quellterm
und bereite die Berechnung der Potentiale
und Felder vor.
-
Berechne die
Potentiale und Felder im Vakuum.
-
Betrachte die Felder in der
Fernzone.
-
Bestimme den
Poyntingvektor
für die lokalisierte Quelle in der Fernzone. Berechne die von der
Quelle abgestrahlte Leistung pro Zeiteinheit.
Werkzeuge
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<Elektrodynamik und spezielle Relativitätstheorie, Aufgabensammlung> R. Dreizler C. Lüdde
2005
7.16 Antwort zu H1
Die inhomogenen Wellengleichungen für die Potentiale (Kap. 6.5 (6.68)
und (6.69))
wobei der Operator
hier durch
definiert ist, nehmen (vorausgesetzt die diversen Operatoren können
bedenkenlos vertauscht werden) die Form an
Die Anzahl der zu diskutierenden Differentialgleichungen wird von 4 auf
3 reduziert.
Betrachte die
Kontinuitätsgleichung
und die Lorentzeichung.
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7.16 Antwort zu H2
Die Kontinuitätsgleichung und die Lorentzeichung sind infolge der
Definition automatisch erfüllt
Gib die Lösung der
Differentialgleichung
für den Hertzschen Vektor an und stelle die elektromagnetischen Felder
durch diesen Größe dar.
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7.16 Antwort zu H3
Die Lösung der Differentialgleichung für den Hertzschen Vektor ist (in
völliger Analogie zur Lösung der Differentialgleichung für
und
) im Fall von einfachen Randbedingungen
Anhand dieser Lösung kann man die elektromagnetischen Felder angeben
Bestimme den Hertzschen Vektor für den
Quellterm
und bereite die Berechnung der Potentiale
und Felder vor.
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7.16 Antwort zu H4
Für eine bei
lokalisierte Quelle der Form
lautet die Lösung der Differentialgleichung für den Hertzvektor
Um die Potentiale und die Feldstärken zu bestimmen, muss man die
Divergenz und die Rotation dieser Vektorfunktion berechnen. Es ist z.B.
Entsprechendes gilt für die Ableitungen nach den anderen Komponenten.
Das Ergebnis kann in der Form
zusammengefasst werden.
Bei der Berechnung der Rotation tritt z.B.
auf.
In diesem Fall kann man das Ergebnis in der Form
zusammenfassen.
Insgesamt erhält man
Berechne die
Potentiale und Felder im Vakuum.
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7.16 Antwort zu H5
Die Potentiale können direkt angegeben weden
Die Felder
und
kann man entweder direkt aus den
Gleichungen
oder über die Potentiale berechnen. Für die Angabe des
-Feldes
benötigt man
so z.B.
die
-Komponente
und die Zeitableitung von
Nimmt man die Ergebnisse für die weiteren Komponenten des Gradienten
hinzu, so erhält man für das elektrische Feld in dem Fall
Für die magnetische Induktion (bzw. das Magnetfeld) erhält man mit
Betrachte die Felder in der
Fernzone.
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7.16 Antwort zu H6
Das elektrische Feld
enthält Terme der Ordnung
In der Fernzone sind die Terme der Ordnung
dominant.
Es treten nur Terme in der zweiten Ableitung von
auf.
Für das Magnetfeld
findet man Terme proportional zu
und
In der Fernzone ist
Bestimme den
Poyntingvektor
für die lokalisierte Quelle in der Fernzone. Berechne die von der
Quelle abgestrahlte Leistung pro Zeiteinheit.
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7.16 Antwort zu H7
Der Poyntingvektor (siehe Kap. 6.4 (6.53)) in der Fernzone ist
Zur Auswertung des doppelten Vektorproduktes benutzt man
und findet
Mit
kann man den
Poyntingvektor in der Form
angeben. Die abgestrahlte Leistung (den Energieverlust pro Zeiteinheit)
erhält man durch Integration über eine große Kugel zu
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