Lösung der Aufgabe 7.21
Die Bewegungsgleichungen eines Elektrons in einem elektromagnetischen
Feld
lauten in Zylinderkoordinaten
Das Elektron soll auf einer Kreisbahn beschleunigt werden. Dafür ist die
Komponente
zuständig. Die Komponenten
und
sollten
nicht auftreten, da sie das Elektron aus der Kreisbahn entfernen würden.
Infolge der Zylindersymmetrie muss
sein. Die restlichen
Komponenten der magnetischen Induktion wird man so einrichten, dass
die Stabilität der Bahnebene (z.B.
) bedingt und
die
erwünschte Beschleunigungsspannung
erzeugt.
Damit Elektronen, die in die Ebene mit
eingeschossen werden, in
dieser Ebene bleiben, muss
gelten. Mit dieser
Forderung entfällt die Bewegungsgleichung für die
-Komponente.
Das Bewegungsproblem wird auf auf ein zweidimensionales Problem
reduziert.
Falls die Elektronen auf einem Sollkreis mit Radius
bleiben
sollen, müssen
und
gleich Null sein.
Bringt man diese Aussagen in die Bewegungsgleichungen ein, so verbleiben
die Gleichungen
zur Diskussion der Stabilitätsbedingung.
Das elektrische Ringfeld hängt über das Induktionsgesetz
mit der Komponente
der magnetischen Induktion zusammen.
Wertet man das Induktionsgesetz unter den Annahmen
- Das elektrische Feld ist entlang eines Kreises mit Radius
konstant.
- Infolge der Symmetrie hängt die Komponente
der magnetischen
Induktion nicht von der Winkelvariablen ab.
aus, so findet man für die Komponente des elektrischen Feldes
wobei der magnetische Fluss
durch
gegeben ist.
Die verbleibenden Bewegungsgleichungen
ergeben bei Elimination der Winkelvariablen, die Bedingung
die das magnetische Führungfeld erfüllen muss.
Für eine homogene Feldkomponente
ist dies nicht
möglich. Ein Feld der Form
erfüllt diese Bedingung
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<Elektrodynamik und spezielle Relativitätstheorie, Aufgabensammlung> R. Dreizler C. Lüdde
2005