Der Themenkreis Lineare Algebra beinhaltet die mathematische Fassung des
Raumbegriffes (mit beliebiger aber endlicher Dimension), Operationen in
diesen Räumen (wie Drehungen, Spiegelungen, etc.) und die Bereitstellung
mathematischer Konstrukte (wie Matrizen und Determinanten) zur
Beschreibung derselben. Dieses Kapitel beginnt mit der Darstellung des
Vektorbegriffes. Dieses Konzept wurde ca. 1880 von Gibbs, Grassmann und
Hamilton eingeführt und ist seit dieser Zeit ein wesentliches Hilfsmittel
in der theoretischen Physik, da es eine konzise Fassung von Fragestellungen
mit mehr als einer (Raum)-Dimension erlaubt. Nach der Vorstellung einer eher
qualitativen Fassung dieses Konzeptes (mit der man durchaus gewisse geometrische
Probleme lösen kann) folgt dessen quantitative Fassung, die im Endeffekt
die Abstraktion von dem gewohnten, dreidimensionalen Raum erlaubt.
Abgerundet wird der erste Teilabschnitt durch eine eher zu kurze
Betrachtung von mehrdimensionalen Räumen sowie Räumen mit einer
nichtorthogonalen Basis. In dem zweiten Teil stehen die Transformationen in
den Räumen (in der Hauptsache zwei- bzw. dreidimensional) und die
Erarbeitung der dazu notwendigen Hilfsmittel im Vordergrund.
Unterabschnitte
< Mechanik Mathematische Ergänzungen > R. Dreizler C. Lüdde 2003